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© Peter Keusch |
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Gefährdungen:
1. Arten fördern
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Programm
"Artenförderung Vögel Schweiz"
Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz und die Schweizerische
Vogelwarte Sempach lancierten mit Unterstützung des BAFU
Anfang 2003 das Programm «Artenförderung Vögel
Schweiz». Das Programm hat zum Ziel, für 50 Prioritätsarten
gezielte Förderungsmassnahmen einzuleiten. Es umfasst
die Ausarbeitung, Umsetzung und Kontrolle konkreter Schutzmassnahmen
für die einzelnen Arten, die Koordination der Artenförderung
und eine umfassende Berichterstattung, um so das Terrain für
weitere Massnahmen vorzubereiten. Zusätzlich zu den unten
erwähnten Arten laufen Schutzprogramme für folgende
Arten oder sind in Entwicklung: Kiebitz, Grosser Brachvogel,
Ziegenmelker, Mauer- und Alpensegler, Heidelerche, etc.
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Rundbriefe Artenförderung |
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Aktionspläne
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Weitere Dokumente
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- Ordner "Artenförderung
Vögel Schweiz"
Zur Verwaltung der Dokumente zur Artenförderung. Enthält eine Einführung und die bereits erschienenen Aktionspläne. >>>
- SVS-Broschüre "Artenförderung
Vögel Schweiz" PDF
2,2 MB | Online-Shop >>>
- Elemente für Artenförderungsprogramme
Vögel Schweiz mit den Steckbriefen der 50
Prioritätsarten PDF
3115kb | Online-Shop >>>
- Weiterführende Literatur 232
kb
- Strategie 2007–2010 Artenförderung Vögel Schweiz PDF 404 kb
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Auerhuhn
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Artenförderungsprogramm Braunkehlchen
Der Schweizer Vogelschutz SVS und die Schweizerische Vogelwarte
Sempach starteten 2002 eine gemeinsame Kampagne zugunsten
des Braunkehlchens. Die Bevölkerung soll informiert,
die Landwirte zum Anlegen von extensiv genutzten Wiesen in
den Tallagen des Berggebiets motiviert und die zuständigen
Landwirtschaftspolitiker sowie Behörden zum Handeln angeregt
werden.
Der SVS hat diverse Materialien zum Braunkehlchen herausgegeben.
Er arbeitet in verschiedenen Regionen an der Umsetzung konkreter
Schutzmassnahmen oder unterstützt sie. In der Region
Intyamon im Kanton Freiburg arbeitet der SVS an einem eigenen
grossen Schutzprojekt in einem Gebiet, wo noch über 40
Paare brüten. Ziel ist es, zusammen mit motivierten Landwirten
den Bruterfolg zu erhöhen, damit der Bestand langfristig
gesichert wird.
- Faktenblatt "Berglandwirtschaft und Braunkehlchen" PDF 700 kb | per
Post bestellen >>>
- Bestandesrückgang des Braunkehlchens in der Schweiz, Der Ornithologische Beobachter 105/3 PDF 2.12 MB
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Artenförderungsprogramm Eisvogel
Der unter der Zerstörung seines ursprünglichen
Lebensraumes leidende Eisvogel soll durch gezielte Erstellung
von künstlichen Brutwänden oder durch Abstechen
von geeigneten Steilwänden wieder Brutmöglichkeiten
erhalten. Zudem setzt sich der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife
Schweiz für die Aufwertung des natürlichen Lebensraums
des Eisvogels ein. Bereits haben über 50 Beratungen in
der ganzen Schweiz stattgefunden. Für den Vogel des Jahres
2006 motiviert der SVS seine Sektionen schweizweit, Massnahmen
für Brutplätze und Lebensräume umzusetzen.
- Artenförderungsmerkblatt Eisvogel PDF
1.5 MB | per Post bestellen >>>
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Artenförderungsprogramm Flussuferläufer
Der Flussuferläufer brütet in den letzten grösseren
Auengebieten unseres Landes. Grössere Kies- und Sandflächen
sind zugleich auch begehrte Erholungsgebiete für den
Menschen. Das Schutzprojekt des SVS und der Vogelwarte erfasst
in einer ersten Phase die wichtigsten Vorkommen. Basierend
darauf gilt es, in den wichtigen Gebieten die nötigen
Massnahmen zu ergreifen. Bei Renaturierungen von Fliessgewässern
berät der SVS die Projektteams mit dem Ziel, für
den gefährdeten Flussuferläufer neue Lebensräume
zu schaffen und mit einer guten Besucherlenkung Störungen
fernzuhalten. Der Aktionsplan Flussuferläufer, den der
Schweizer Vogelschutz SVS, die Schweizerische Vogelwarte und
das BAFU erarbeiten, trägt dazu bei, die Massnahmen für
den Flussuferläufer zu verstärken.
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Artenförderungsprogramm Gartenrotschwanz
Der Gartenrotschwanz ist ein Bewohner strukturreicher Hochstamm–Obstgärten und vielfältiger Kulturlandschaften. Durch die Zerstörung seiner Lebensräume, die Intensivierung der Landwirtschaft sowie Dürreperioden in seinem Überwinterungsgebiet haben die Bestände des Gartenrotschwanzes in der Schweiz in den letzen Jahrzehnten stark abgenommen.
Der SVS/BirdLife Schweiz fördert den Gartenrotschwanz gezielt in 4 Teilprojekten (Farnsberg BL seit 2003, Zürcher Unterland 2004, Bündner Herrschaft GR 2005, Horgen-Wädenswil ZH 2006).
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Kiebitz
Der Bestand des Kiebitzes in
der Schweiz hat in den letzten gut hundert Jahren eine wechselvolle Entwicklung durchgemacht
und ist zur Zeit mit noch rund 100 Brutpaaren in einem historischen Tief angelangt. Um die bestehenden Schutzmassnahmen für diese Art verbessern zu können, haben der SVS/BirdLife Schweiz, die Ala und die Vogelwarte Sempach eine Einschätzung der laufenden Schutzmassnahmen und deren Einfluss auf die Kiebitz-Population durchgeführt. Die Resultate wurden zusammen mit einer Übersicht über zusätzliche Schutzmassnahmen für den Kiebitz im Ornithologischen Beobachter publiziert.
-
Wirkungen von Massnahmen für den Kiebitz in der Schweiz und Empfehlungen für die Artenförderung. Ornithologischer Beobachter (106/3, 327–350, September 2009) PDF 1 MB
-
Förderung des Kiebitzes Vanellus vanellus in der Schweiz: eine Übersicht über Grundlagen und Zukunftsaussichten. Ornithologischer Beobachter (106/3, 351–364, September 2009) PDF 556 kb
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Artenförderungsprogramm Mittelspecht
Der Mittelspecht besiedelt in unserem Land ausschliesslich
Eichenwälder mit älteren Bäumen. Bereits in
den 1970er und 1980er Jahren haben SVS-Mitarbeiter grossflächig
die Mittelspechtbestände einiger Regionen erfasst. Das
SVS-Projekt legt besonderen Wert auf die Vernetzung der Mittelspecht-Habitate.
Neben dem Kanton Zürich, wo der Art ein eigener Aktionsplan
gewidmet ist, liegt ein Schwerpunkt in der Region Biel, welche
eine wichtige Trittsteinfunktion hat. Der vom Schweizer Vogelschutz
SVS, der Schweizerischen Vogelwarte, dem BAFU und weiteren
Experten erarbeitete Aktionsplan zeigt, wo die drigendsten
Massnahmen liegen und wo die Umsetzung mit welchen Partnern
am Erfolg versprechendsten ist.
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Schwalben und Segler
- Merkblätter >>>
- Broschüren siehe SVS-Shop >>>
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Artenförderungsprogramm Steinkauz
Der Steinkauz hat bei uns in den letzten Jahrzehnten einen
sehr starken Rückgang erlitten. Heute leben in unserem
Land nur noch etwa fünf Dutzend Brutpaare. Durch dieses Projekt fördert der SVS den Steinkauz
gezielt, zum Beispiel durch Erhaltung der noch vorhandenen
Obstgärten, Extensivierung der Flächen und Anbringen
von mardersicheren Brutröhren. Das Artenschutzprogramm
Steinkauz wird vom SVS und den regionalen Natur- und Vogelschutzorganisationen
getragen und startete in der Nordwestschweiz in den Kantonen
AG, BL, BS und JU. Zudem fördert der SVS den
Steinkauz in den angrenzenden Regionen des Elsass und Baden-Württembergs
mit dem Ziel, dass der gefährdete Vogel die grenznahen
Regionen der Schweiz natürlich wiederbesiedeln kann.
Im Kanton Tessin läuft ein Schutzprojekt der SVS-Landesorganisation
Ficedula.
- Trinationales Artenförderungsprogramm Steinkauz >>>
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Turmfalke und Schleiereule
- Bauanleitungen für Nistkästen >>>
- Broschüre "Turmfalke und Schleiereule" im SVS-Shop erhältlich >>>
- Turmfalke – Vogel des Jahres 2008 >>>
- Merkblatt "Turmfalken und Schleiereulen fördern" PDF 467 kB
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Uferschwalbe
Die Uferschwalbe baut ihre Brutröhren natürlicherweise in vegetationslose Steilwände. Diese fand sie früher in frischen Anrissen an Prallhängen von Flussufern. Infolge weitgehender Verbauung und Begradigung der Flüsse ist die Art in der Schweiz heute auf Kiesgruben als Ersatzlebensräume oder künstliche Brutwände angewiesen.
Der Leitfaden dient Grubenbetreibern, Natur- und Vogelschützern, Behörden und weiteren Akteuren bei der Planung und Umsetzung von Projekten zum Schutz der Uferschwalbe. Er gibt Empfehlungen zur Erhaltung und Förderung der Kolonien in Kiesabbaustellen und präsentiert die aktuellen Kenntnisse und Erfahrungen mit dem Bau von künstlichen Uferschwalben-Brutwänden.
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Artenförderungsprogramm Wachtelkönig
Der Wachtelkönig ist die einzige weltweit bedrohte Vogelart,
die in der Schweiz vorkommt. Der SVS arbeitet für ihn
seit 1996 an einem Artenförderungsprogramm. Aufgrund
von Bestandserfassungen in den Monaten Mai bis Juli setzt
der SVS zusammen mit den Landwirten und Kantonen Förderungsmassnahmen
zugunsten dieses in der Schweiz vom Aussterben bedrohten Wiesenbrüters
um (Mahdaufschub, gestaffelte Mahd, Mahd von innen nach aussen).
Die Öffentlichkeitsarbeit und die Koordination zwischen
Landwirten, Kantonen und Ornithologen sind zentrale Elemente
dieses Projektes. >>>
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© Peter Buchner
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Artenförderungsprogramm Wendehals und Rotkopfwürger
Wendehals, Rotkopfwürger und Gartenrotschwanz sind Vogelarten
der vielfältigen Kulturlandschaft und insbesondere der
Hochstamm-Obstgärten. Die Bäume allein reichen für
sie aber nicht aus. Es braucht wie beim Steinkauz auch eine
extensive Unternutzung. Das Projekt arbeitet in Teilregionen
(Farnsberg BL, Bündner Herrschaft GR, Zürcher Unterland
ZH), wo der SVS auf die Verbesserung der Nahrungs- und Brutplätze
der drei Arten hinarbeitet (siehe Artenförderungsprogramm Gartenrotschwanz). |
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Artenförderungsprogramm Wiedehopf
Der Wiedehopf besiedelt nur noch das Wallis und Gebiete im
Tessin, Kanton Graubünden und am Genfersee. Der 2006
vom Schweizer Vogelschutz SVS, der Schweizerischen Vogelwarte
und dem BAFU herausgegebene Aktionsplan zeigt, wo welche Massnahmen
am dringendsten sind. Der Schwerpunkt des SVS-Projektes liegt
im Kanton Graubünden. Der SVS, die Vogelwarte, die Ornithologische
Arbeitsgruppe Graubünden und der Bündner Vogelschutz
erfassen alle Beobachtungen des Wiedehopfs, sichern Brutplätze
und schaffen mit besonderen Nisthilfen neue. Im Kanton Tessin
läuft ein Schutzprojekt der SVS-Landesorganisation Ficedula.
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Artenförderung in Regionen und Kantonen
In vielen Regionen und Kantonen sind Massnahmen für
mehrere Prioritätsarten nötig. Der SVS unterstützt
als Partner die Erarbeitung und Umsetzung der Vogelschutzstrategie
des Kantons Tessin, welche der Kanton in Auftrag gegeben hat.
Er setzt sich dafür ein, dass auch in anderen Kantonen
ähnliche, für wirkungsorientierte, konkrete Projekte
wichtige Grundlagen erarbeitet und umgesetzt werden. Zudem
engagiert sich der SVS für die Entwicklung von Leitartenkonzepten
von Bund, Kantonen und Regionen.
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2. Gefahren für Arten abwenden
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Fisch fressende Vogelarten
Vor vielen Jahrzehnten wurde sogar der Eisvogel als Fischfresser
verfolgt. Seit den 1990er Jahren richtet sich das Augenmerk
der Fischer und Angler vor allem auf Graureiher, Gänsesäger
und Kormoran. Während die ersten beiden geschützt
sind und sich der SVS deshalb für einen umfassenden Schutz
stark macht, ist der Kormoran eidgenössisch jagdbar.
Der SVS sucht mit allen interessierten Kreisen nach Lösungen,
wenn durch die Gesamtnutzung (Mensch, Raubfische, Vögel)
gefährdete Fischarten in Bedrängnis kommen sollten.
Der neue Kormoranplan 2005, an dem der SVS intensiv mitgearbeitet
hat, gibt die Basis für allfällige Massnahmen, zeigt
aber auch auf, wo nicht eingegriffen werden darf.
- Position des SVS zu den Fisch fressenden Vogelarten
PDF 156 kb
- Position de l'ASPO à propos des espèces
d'oiseaux piscivores PDF
232 kb
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Gefährdung der Vögel durch Glaswände
Das Ziel dieses Projektes ist die Verminderung der Anzahl
Vogelopfer an transparenten Bauelementen (Schallschutzwände,
Wintergärten, Velounterstände, Bushaltestellen usw.).
Mit Aufklärungskampagnen, fallweiser Beratung und Einsprachen
klärt der SVS Bauherren und Ämter über bauliche
Entschärfungsmassnahmen auf. Zusammen mit der Vogelwarte
erarbeiten wir Informationsmaterial und haben in der Sendung «Einstein» von SFDRS einen Beitrag zum Thema gestaltet.
- Merkblatt "Vogelkiller Glas" PDF
596 kb
- Tutorial "Vögel und Glas" PDF 5 MB
- Montageanleitung neue Vogelschutzfolien PDF 405 kb
- Praktische Tipps, um Vogelkollisionen mit Glaswänden zu vermeiden, Sendung «Einstein» von SFDRS >>>
- Weitere Informationen: siehe auch unter www.vogelglas.info
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Gefährdung der Vögel durch Ernteschutznetze und
Rebnetze
Falsch montierte Rebnetz stellen für Vögel und Igel in Rebbergen eine tödliche Gefahr dar. Deshalb hat der SVS/BirdLife Schweiz 1998 die Gründung der Arbeitsgruppe "Rebnetze und Weinbau" angeregt. Dieser gehören seither sieben Organisationen aus Forschung, Natur- und Tierschutz sowie Rebbau an. Das 1999 erstellte Merkblatt "Alles vernetzt?", das unter anderem zehn Regeln zur korrekten Montage von Rebnetzen aufstellt, wurde 2010 überarbeitet und erweitert.
Seit Beginn unserer Arbeit konnten einige Erfolge erzielt werden: Die Produktion und der Verkauf des problematischsten Netztypes wurden eingestellt und vergleichbare Alternativen bei der Vogelabwehr konnten gefunden werden. Durch die verstärkte Zusammenarbeit mit Weinbauorganisationen, steigt die Bereitschaft, Rebberge zunehmend auch als Lebensraum für Vogelarten zu verbessern.
- Merkblatt "Alles vernetzt?" Anleitung zum korrekten Anbringen von Rebnetzen PDF 688 kB
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Gefährdung der Vögel durch Leitungen, Lichtverschmutzung
etc.
Der SVS arbeitet daran, auch andere direkte Gefahren für
Vögel zu entschärfen. Die durch Mitarbeit in Arbeitsgruppen,
durch Aufklärungen und Verfolgen von präjudizierenden
Fällen.
Ende März 2009 veröffentlichte das BAFU die zweite, überarbeitete Ausgabe der «Empfehlungen für die Gestaltung von Starkstromfreileitungen und deren Tragmasten». Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz hat sich zusammen mit anderen Partnern an der Überarbeitung beteiligt. Die Publikation kann gratis auf der Homepage des BAFU im PDF-Format bezogen werden.
- Vogelschutz an Starkstromfreileitungen (Homepage des BAFU) >>>
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Umgang mit eingeführten Arten (Neozoen und Neophyten)
Wenn es um den Schutz der Biodiversität geht, muss auch
der Aspekt der Neozoen und Neophyten genauer betrachtet werden. Gemäss
Konvention über die Biodiversität (1992) sind eingeführte
Arten die zweitwichtigste Bedrohung für die weltweite
Artenvielfalt gleich nach dem Habitatsverlust. Seit 2003 verfügen
deshalb der SVS, seine Kantonalverbände und Landesorganisationen
über ein Positionspapier zu den eingeführten Vogelarten. Der SVS hat klare Kriterien erarbeitet, welche zeigen, wann
bei einer eingeführten Vogelart eingegriffen werden muss.
Aktuell sind es zwei Arten, die zu Problemen mit der einheimischen
Fauna führen: Schwarzkopf-Ruderente und Rostgans. Im
Bereich der Neophyten führt der SVS Kurse durch und betreibt
Information.
Ausführliche Informationen unter:
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Vogeljagd besser auf Gefährdungen ausrichten
Grundsätzlich wäre ein Schutz aller Arten wünschenswert,
doch ist der SVS nicht gegen eine jagdliche Nutzung von Vogelbeständen,
solange sie dadurch nicht gefährdet werden. Die Jagd
wirkt vor allem durch die Entnahme von Individuen (zum Beispiel
Jagd auf Birkhahn und Waldschnepfe), als direkte Störung
(z.B. Jagd in Wasservogelgebieten) und als Faktor, welcher
die Gewöhnung von Wildtieren an den Menschen verhindert
und damit die Störungsproblematik (Kap. 2.3) verschärft.
Der SVS arbeitet mit Aufklärung und Vorstössen auf
eine naturschützerisch tolerierbare Jagd hin.
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Einige ausgewählte Links:
- Merkblätter für die Vogelschutzpraxis (inkl. Förderung für Schwalben und Segler, Nisthilfen etc.) >>>
- Important Bird Areas IBAs >>>
- Smaragd-Netzwerk >>>
- SVS-Kampagne "Biodiversität Vielfalt ist Reichtum " >>>
- Kleinstrukturen-Kampagne >>>
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