Important Bird Areas (IBAs) in der Schweiz und Smaragd-Netzwerk
Momentan ist viel von Grossschutzgebieten und neuen National-
und Naturpärken die Rede. Sie sollen dort entstehen, wo die
Bevölkerung sich daraus einen Nutzen erhofft oder wo es besondere
Naturwerte zu entwickeln und sichern gilt. Der SVS arbeitet,
auch mit Unterstützung des WWF Schweiz, darauf hin, dass die
31 europäisch wichtigen Vogelgebiete der Schweiz (die Important
Bird Areas IBAs) Teil der Smaragdgebiete (Schutzgebiets-Netzwerk
nach der Berner Konvention des Europarates) werden und Biodiversitäts-Managementpläne
erhalten. Dazu haben der SVS und die Vogelwarte die IBAs benannt
und beschrieben. Im zweiten Teil des Projektes geht es nun
darum, konkrete Schutzmassnahmen vorzuschlagen, die zuständigen
Entscheidungsträger dafür zu gewinnen und ein regelmässiges
Monitoring einzurichten, damit Bedrohungen rechtzeitig erkannt
werden.
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Konkrete Schutzgebietsarbeit
Der SVS arbeitet in einer ganzen Reihe von Gebieten an konkreten
Schutzprojekten oder trägt diese mit, zum Beispiel in:
- Neeracherried
- Frauenwinkel
- Rothenthurm
- Südufer des Neuenburgersees
- Bolle di Magadino
- Bannriet Altstätten mit Projekt Schollenmühle des Vereins Pro Riet Rheintal

Die meisten Mitgliedorganisationen des SVS unterhalten eigene
Schutzgebiete, allen voran die Ala,
welche die wichtigsten Feuchtgebiete des Mittellandes betreut.
Die SVS-Stiftung SSVG (Schweizerische Stiftung für Vogelschutz-Gebiete) ist Besitzerin
von diversen Schutzgebieten insbesondere in der Ostschweiz. |
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