Natur- und Vogelschutz
Wohlen BE (NVW)
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Berichte
Kurzberichte der letzten Veranstaltungen
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Protokoll der 37. Hauptversammlung 2010 |
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Grillieren in der Schrebergarten-Anlage Ei, Hinterkappelen vom 6. August 2010 Zum gemütlichen Abend-Höck erschien dieses Jahr nur ein kleines Grüpplein, meist alt bekannte Gesichter. Auch Violette Bühlmann, die lange Jahre das Vereinssekretariat führte, wurde zu diesem Anlass von Nowackis abgeholt. Das Wetter hätte nicht besser sein können, kein Orkan, kein Regen wie am vorgängigen Wochenende des 1. August, der einigen Hinterkappelern noch arg in den Knochen stecken wird. So genossen wir alle den von Heidi und Sepp Hodler schön vorbereiteten Grillplatz, die angeregten Diskussionen und die reichhaltige Dessert-Palette zum Finanle. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle, die etwas zum guten Gelingen dieses gemütlichen Abends beigetragen haben! (Text und Bilder Willi Joss) |
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Das grosse Schwalbenfest auf dem "Birchihof" bei Bremgarten vom 18. Juli 2010 Am Sonntag folgten rund 30 Schwalbennest-Sponsorinnen und -Sponsoren der Einladung von Hansruedi Bigler zum "Birchihof" bei Bremgarten. Von den 100 künstlichen Mehlschwalbennestern, die am 9. April dieses Jahres (siehe Bericht unten) in einer gross aufgezogenen Aktion montiert wurden, sind nun 70 Nester mit Bruten besetzt. Dies ist ein toller Erfolg, sogar zwischen den künstlichen Nestern haben die Mehlschwalben eigene natürliche Lehmnester gebaut (siehe Bilder). So konnte an diesem Sonntag das herrliche Treiben der Schwalben sowie die Flugakrobatik und das Füttern der Jungen beobachtet werden.Anschliessend waren alle Schwalben-Fans zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. Für alle gab es Bratwürste, Getränke, Kaffee und zum Dessert noch frischgepflückte Kirschen vom "Birchihof. An dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank der Familie Badertscher vom "Birchihof" und an den Organisator Hansruedi Bigler für das gelungene Schwalbenfest. (Text und Bilder Bruno Lauper) |
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Erlebniswochenende im Weltnaturerbe Aletsch vom 19./20. Juni 2010 Neun Personen liessen sich von den schlechten Wetteraussichten nicht abhalten und begaben sich am Samstagmorgen mit Zug, Seilbahn und einer kurzen Fusswanderung auf die Riederfurka ins Pro Natura Zentrum in der Villa Cassel. Bis zum Mittag blieb eine Stunde Zeit, die interessante Ausstellung über den Aletschwald anzuschauen. Den Nachmittag nutzte die Gruppe für einen fünfstündigen Rundgang in diesem seit bald 80 Jahren bestehenden Naturschutzgebiet am Aletschgletscher. Eine kompetente Exkursionsleiterin des Pro Natura Zentrums führte uns zu zahlreichen interessanten Plätzen. So sahen wir z.B. in einer kleinen dunklen Felshöhle das seltene Leuchtmoos günlich schimmern. Das Gebiet ist sehr reich an Moosen: Von den rund 1‘000 bekannten Arten in der Schweiz kommen rund 400 Arten im Aletschwald vor. Auch vielerlei Tiere überraschten uns. Eine Gruppe von 12 Rothirschen bestehend aus Müttern, kleinen Kälbern und Jährlingen zog ganz in unserer Nähe vorüber. Dank des wolkenverhangenen Himmels waren fast keine anderen Leute unterwegs. Diese Ruhe erlaubte uns ganz besonders eindrückliche Beobachtungen.Am frühen Sonntagmorgen gab es die letzten balzende Birkhähne dieser Saison zu hören und zu sehen. Nach dem Schneegestöber wanderten wir entlang der Grat-Felsen in Richtung Riederalp. Während unserer Exkursion beobachteten wir insgesamt 46 Vogelarten, z.B. Tannenhäher, Ringamsel, Bergstelze, Alpen- und Heckenbraunelle, Braunkehlchen, Steinschmätzer, Baumpieper, Mistel- und Wachholderdrossel. Schliesslich begleitete uns nach der Mittagspause die Sonne auf der Wanderung von Ried Mörel durch die warme Felsensteppe bis in den Talboden nach Mörel. Die Vielfalt der Blumenarten faszinierte uns. Dank der "Flora Helvetica" konnte viel Unbekanntes bestimmt werden. Die eindrückliche Kastanien-Selve auf dem Salzgäb rundete die Wanderung ab. Als wir um 16 Uhr die Heimreise antraten, waren alle vom Reichtum der in den zwei Tagen beobachteten Pflanzen und Tiere begeistert. (Peter Fluri, Ruth und Rainer Nowacki / Bilder Willi Joss) |
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Exkursion zum Internationalen Tag der Biodiversität (Artenvielfalt) vom 12. Juni 2010 Bei der Kreuzung in Möriswil trafen um 10.00 Uhr trotz stark bewölktem Himmel 26 Personen ein, darunter auch einige Kinder. Wir wurden vom Gemeindepräsidenten Eduard Knecht begrüsst und gingen dann langsam entweder in der Vogelgruppe mit Peter Fluri und der Schmetterlingsgruppe mit Andreas Jaun bis zur Bützenmatte. Es waren einige Vögel, darunter die Feldlerche und wegen fehlenden Sonnenstrahlen nur wenige Tagfalter zu beobachten. Den Höhepunkt bildete der Aufenthalt auf dem Hof von Maria und Kaspar Herrmann Salzmann, wo wir freundlich empfangen wurden auch vom seltenen Neuntöter, der von der Hecke, dem Hofbaum oder der Stromleitung immer wieder mit seiner quäkenden Stimme rief. Es gab Beiträge zur Vernetzungsplanung, ökologischen Ausgleichsflächen öAF und Beitragzahlungen von Bund, Kanton und Gemeinde vom Präsidenten und der Vizepräsidentin der Landschaftskommission. Die experimentierfreudigen Bewirtschafter erklärten uns ihre Grundgedanken zum 12 Hektar grossen Landwirtschaftsbetrieb mit Schafen und Patenobstbäumen. Ein Drittel der Betriebsfläche sind öAF mit Hecken, Hochstammobstbäumen und Extensivwiesen. Das ist weit mehr als das Minimum von 7%. Abschliessend durften wir bei Sonnenschein schmackhafte hofeigene Produkte wie Schafwurst und Most und auch Zopf und Käse aus der näheren Umgebung geniessen – gesponsert von der Gemeinde. (Elisabeth Koene / Bilder Peter Fluri) |
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Exkursion Artenvielfalt im Garten vom 6. Juni 2010 Der Naturgartenbauer Martin Müller empfing die zwanzig Interessierten des NVW um 10 Uhr bei seinem ehemaligen Bauernhaus in Ried südostlich von Lanzenhäusern. Der Gesang der Gartengrasmücke zeigte an, dass hier Artenvielfalt lebt. Der rund 30 Aren grosse Garten liegt an einem sonnigen Südhang auf 730 Metern Höhe. Die eine Hälfte davon wertete Martin in den vergangenen 10 Jahren mit naturnahen Kleinstrukturen auf: Dominierend sind steinhinterfüllte Trockenmauern aus Plasselb- Quarzsandstein. Mauer- und Zauneidechsen siedeln sich hier an, wenn reichlich Dornen die Katzen fernhalten. Erdverbundene Haufen aus Holz und Steinen mit trockenen Kammern im Innern werden von Igeln, Reptilien, Amphibien und sogar der Feldspitzmaus bewohnt. Auch hier halten dorniges Astwerk, Nesseln und niedriges Gebüsch aus Feldrosen die Katzen fern. Wildrosen gedeihen besonders vielfältig: 18 Arten sind zu finden. In mageren, kiesigen Bänken gedeiht eine artenreiche Trockenflora mit Flockenblume, Skabiose, knollige Spierstaude, Hauhechel, Hufeisenklee, Sonnenröschen, Salbeiarten und dem prächtigen Diptam. Ein Paradies für Schmetterlinge! – In der anderen Hälfte des Gartens gedeiht eine artenreiche Magerwiese, durchsetzt mit seltenen Sorten von hochstämmigen Obstbäumen. – Martin Müller erzählte in seiner spannenden Art über die praktischen Erfahrungen beim Anlegen und Pflegen von naturnahen Gärten. Am Mittag schlossen wir den interessanten Rundgang mit willkommenen Durstlöschern und feinen Gebäcken ab. Zum Dank überreichten wir Martin und Lilo Müller ein Präsent aus Honig aus der Imkerei von Martin Ruchti. (Peter Fluri) |
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Höhlenbrüter im Bergfeld, 2. Brutkontrolle vom 5. Juni 2010 Bei der zweiten Brutkontrolle war endlich Sommerwetter. Angemeldet war Familie Zürcher mit den beiden Töchtern Mascha und Selina. Auch Daniel Isenschmid und Bruno Lauper waren wieder wertvolle Helfer und verrichteten die Knochenarbeit der Kastenkontrolle. So konnte ich in Ruhe die Jahres-Statistik 2010 führen und den interessierten Zürchers die Nistgewohneiten unserer Meisen, Kleiber und Trauerschnäpper erläutern. Auch einige Begleitstimmen rund um die Brutkontrolle, waren immer wieder zu hören: Rotkehlchen, Singdrossel, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Bunt- und Schwarzspecht. Leider das ganze Jahr über kein einziger Waldlaubsänger! Nach dem eher nasskalten Mai wurden entgegen meiner Befürchtungen fast keine Bruten abgebrochen. Im Gegenteil, es waren mehrere Nachgelege zu verzeichnen, so dass es eine gute Brutsaison zu geben scheint. Auffallend ist, dass mehr Blaumeisen brüteten als in den letzten Jahren. Der Trauerschnäpper ist leider stark im Rückgang und wies bloss noch eine einzige Brut auf in den 130 Nisthilfen. Dafür fanden wir im Wald eine schöne Blindschleiche, die kurz vor der Häutung stand. (Willi Joss) |
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Pflege der Jubiläumshecke im Falkwil, Uettligen, vom 29. Mai 2010 Auch im dritten Frühling musste der Jubiläumshecke einen Grasschnitt verpasst werden. Diese Pflegeaktion organisierte heuer wieder Martin Ruchti. Zu Viert wurden die gut gedeihenden Sträucher sorgfältig vom Gras ausgeschnitten, damit Turmfalken und Mäusebussarde die vielen Mäuse besser bejagen und grössere Schäden an den Pflanzen vermieden werden können. Der Eigentümer der Hecke, Peter Aeschlimann, stellte einen Transportanhänger zur Verfügung, damit das Schnittgut als Viehfutter abgeführt werden konnte. So konnte an diesem Tag gut ein Drittel der Jubiläumshecke bearbeitet werden. Auch die im letzten Herbst mechanisch gestutzten Hecken in der nahen Umgebung entwickeln sich gut und bedecken die "wüsten" Schnittstellen mit frischem Blattgrün. Der Goldammer jedenfalls gefällts hier wieder. Ob sich der Neuntöter bereits dieses Jahr wieder einstellt, ist hingegen fragwürdig. Mit genügend Getränken konnte die schweisstreibende Arbeit gegen 17 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden. (Willi Joss) |
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Bergfeldexkursion in Hinterkappelen vom 2. Mai 2010 Unter der Leitung von Walter Leuenberger startete die Exkursion des NVW um 05.30h beim Kipferhaus im strömenden Regen. Rund 20 Personen wollten sich die Erlebnistour trotz Regen nicht entgehen lassen. Sie führte durch den alten Dorfteil Hinterkappelen, dann hinauf durch den alten Buchenwald und über offenes Kulturland nach Oberdettigen. Das namengebende "Bergfeld" liessen wir dieses Jahr links liegen. Von Oberdettigen führte der Exkurs hinunter nach Unterdettigen und dem Wohlensee entlang zurück ins Vereinslokal. Unterwegs beobachteten oder hörten wir rund 50 Vogelarten. Darunter Mönchsgrasmücke, Bunt- und Schwarzspecht, Goldammer, Feldlerche, Mehl- und Rauchschwalben sowie mehrere Wasservogelarten am Wohlensee. Angetan vom nassen Wetter, konnten wir auch einen seltenen Feuersalamander sehen. Nach der nassen Rundtour standen im Vereinslokal "Altes Schutzenhaus" wärmende Getränke zum Znüni bereit. Von der Bäckerei Zingg wurde frisches Brot und Züpfe offereriert und dazu gabs Grindelwaldner Bergkäse. Vorbereitet wurden die feinen Sachen von Käthi und Barbara Leuenberger - ein richtiges Familienunternehmen. (Willi Joss) |
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Höhlenbrüter im Bergfeld, 1. Brutkontrolle vom 1. Mai 2010 Für die erste Brutkontrolle meldeten sich wieder Daniel Isenschmid und Bruno Lauper an. Angesagt war nach langer frühlingshafter Trockenheit nun regnerisches Wetter. Der Wald war zwar nass, aber noch so, dass die erste Brutkontrolle einigermassen speditiv abgewickelt werden konnte. Auch Walter Leuenberger und Lisa Jundt kamen mit je einem Grosskind zur Brutkontrolle. Die letztes Jahr festgestellte Zunahme der Blaumeisen-Bruten bestätigte sich dieses Jahr. Nun waren fast so viele Bruten der Blaumeise festzustellen wie diese der Kohlmeise. Was auch auffiel ist, dass dieses Jahr viel weniger Tannenmeisen am Brüten sind. Wir sind gespannt, wie sich die Bruten bis zur zweiten Kontrolle am 5. Juni entwickeln werden. Vorläufig besten Dank den Helfern für die Unterstützung bei der ersten Brutkontrolle. (Willi Joss) |
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Turmfalken-Brutkontrolle vom 26. April 2010 Am Montag-Nachmittag beschloss ich, die 8 Turmfalkenkasten im Gemeindegebiet zu kontrollieren. Mit Walter Leuenberger hatte ich einen verfügbaren Helfer, der mir die Leiter bei den Kontrollgängen sicherte. Von den 8 bestehenden Nistkasten waren 4 mit Eiern des Turmfalken besetzt. Das grösste Gelege mit 7 Eiern fanden wir beim Runihubel, ein 5er Gelege im Falkwil, ein 3er Gelege im Schleiereulenkasten bei Rollis in Säriswil und zu guter Letzt ein 6er Gelege in der Gemeindescheune Murzelen. In der Breite westlich von Murzelen montierten wir zusätzlich einen neuen Kasten. Damit sollten im oberen Gemeindegebiet im Moment genügend Turmfalken-Nisthilfen zur Verfügung stehen. (Willi Joss) |
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Pflegeaktion im Chräjenäscht-Wald Hinterkappelen vom 10. April 2010 Als wir um 13 Uhr das Gelände betraten, warnten Mönchsgrasmücken aus den ausgedehnten Flächen mit Brombeeren. In der warmen Sonne sah der Hangwald mit den unzähligen Sprossen von jungen Gehölzen und den dornenüberdeckten Buchenholz-Beigen sehr naturnah aus. Die Brombeerranken haben seit dem letzten Schneiden vor einem Jahr wieder kräftig gewachsen. Neun Helferinnen und Helfer schnitten den Weg und besonders erwünschte Gehölzarten im Hang von den Brombeerranken frei. Als erwünschte Arten gelten Eiche, Hagebuche, Kirsche, Feldahorn, Elsbeere, Vogelbeere, Traubenkirsche, Weiss- und Schwarzdorn, Rosen, Schneeball usw. Die meisten jungen Laubgehölze sind durchwegs kräftig. Einzig die vor 2 Jahren gesetzten Speierlinge kamen dürr zum Vorschein. In der Pause erfrischten wir uns im romantischen Garten von Barbora. Am Ende des Nachmittags gaben sich die freiwilligen "Forstarbeiter/innen" zuversichtlich, dass die seit 2008 durchgeführten Pflegemassnahmen langsam zu einem artenreichen Buchenwald führen werden. Wie lange der erhoffte Alpenbockkäfer auf sich warten lässt, überlassen wir der Natur. (Martin Ruchti / Peter Fluri) |
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Mehlschwalben-Aktion auf dem Hof "Birchi" bei Bremgarten vom 9. April 2010 An diesem Freitag-Nachmittag war auf dem Hof "Birchi" bei Bremgarten mal nicht Landwirtschaft angesagt, sondern eine Aktion für die hier zahlreich brütenden Mehlschwalben. In Zusammenarbeit mit dem Kleintierzüchterverein Wohlen-Zollikofen bereiteten Mitglieder des NVW im Vorfeld eine Serie von 100 künstlich gefertigten Mehlschwalbennestern vor. Nun wurden sie unter grosser Medienpräsenz (BZ, Bund, Radio DRS I) unter dem Vordach des Hofes platziert. Da die Mehlschwalbe zunehmend Probleme mit geeignetem Nistmaterial und -standorten hat, hoffen wir, dass diese künstlichen Nisthilfen angenommen werden. Freudig überrascht wurden wir noch an diesem Abend, als wir - noch auf dem Montagegerät - plötzlich das zirpen der ersten Mehlschwalben vernahmen. Mindestens 3 Pärchen flogen direkt neben uns in die Nester um die Nacht hier auf dem "Birchi"-Hof zu verbringen. Wenn das nicht Erfolg versprechend ist... (Willi Joss) |
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Reptilien in unserer Gemeinde - Vortrag von Severin Erni vom 25. März 2010 Gut 30 Personen folgten dem spannenden Vortrag über Blindschleiche, Zaun-, Wald-, Mauereidechse und Ringelnatter. Der Referent – Severin Erni – ist Geograf und arbeitet seit 15 Jahren als freier Mitarbeiter für die Koordinationsstelle Amphibien und Reptilien Schweiz Karch. Er berichtete über die Lebensweise dieser Wechselblüter im Jahresverlauf, ihre unterschiedlichen Lebensraumansprüche, Gefährdung und Förderung. Die Blindschleiche wird bis 40 Jahre alt, ist lebendgebärend, lebt in den Bergen bis in eine Höhe von gut 2000 m und gräbt sich im Herbst bis zu 1.5m in die Erde, um zu überwintern. Die Zauneidechse legt Eier in sandigen Boden, Ringelnattern in gärende, warme Grashaufen. Altgras, Stein-, Ast- und Grashaufen, Komposte und Dornsträucher sind wichtige Kleinstrukturen als Versteck und Aufwärmorte. Lesen Sie mehr auf www.karch.ch! Es meldeten sich 7 Freiwillige für die Inventarisierung 2010/2011 der Reptilien in unserer Gemeinde. Weitere Interessierte können sich bei Elisabeth Koene, 031 901 02 05 oder elisabeth.koene@gmx.ch melden. (Elisabeth Koene) |
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Pflege der Hecke "Iseli", südl. Oberdettigen vom 20. März 2010 Die im 2004 gepflanzte Hecke in der Schlossmatt unterhalb Oberdettigen hat sich sehr schön entwickelt und ist in den vergangenen sechs Jahren zu einer stattlichen Hecke gewachsen. Nun wurde es Zeit, diese Hecke ein erstes mal kräftig zurück zu schneiden, damit sie sich dicht entwickelt und ökologisch wertvoll wird. Trotz regnerischem Wetter konnten die acht TeilnehmerInnen, ausgerüstet mit langen Astzangen und Fuchsschwanz, die Hecke auf ihrer ganzen Länge fachgerecht zurückschneiden. Gleichzeitig wurden die beiden seltenen Flatterulmen aufgeastet und der heikle Speierlinge freigestellt. Auch mussten sämtliche Wildschutzgitter aus der Hecke entfernt und entsorgt werden. Nach getaner Arbeit versammelten wir uns bei der Familie Leu in Oberdettigen und gönnten uns in der warmen Stube ein ausgiebiges Zvieri. (Thomas Leu) |
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NVW-Hauptversammlung vom 9. März 2010 Der Natur- und Vogelschutz Wohlen hat sich am 9. März zu seiner 37. Hauptversammlung im Kipferhaus in Hinterkappelen getroffen. Wichtige Traktanden waren der Rückblick auf die 25 erfolgreich durchgeführten Aktivitäten des Jahres 2009 und das vielseitige Tätigkeitsprogramm 2010 mit Schwerpunkten zum Jahr der Biodiversität. Im Weiteren stellte sich die neue Gemeinderätin Susanne Schori, Departement Liegenschaften, Land- und Forstwirtschaft kurz vor. Auch übergab das Gründungsmitglied, Martin Ruchti, nach langjähriger Mitarbeit im Vorstand sein Amt dem Nachfolger Bruno Lauper aus Wohlen. Hierzu der Link zum ausführlichen Bericht. (Peter Fluri / Barbora Neversil) |
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Waldrandaufwertungen Eymatt Bern vom Samstag, 27. Februar und 13. März 2010 Beim ersten Einsatz am 27. Februar trafen sich zwanzig Helferinnen und Helfer um 9 Uhr beim Camping Eymatt (2 Personen vom NVW) für einen Tageseinsatz des WWF in der oberhalb liegenden Waldlichtung "Forsthaus Eymatt". Nach einer kurzen Lagebesprechung ging es an die Arbeit. Das Ziel war, Steinhaufen zu bauen für Reptilien aller Art und Kleinsäuger. Martin Müller erklärte den Aufbau eines Steinhaufens, was eine sorgfältige und anstrengende Arbeit ist. Die beigefügten Bilder von Bruno Lauper entsprechen der Reihenfolge des Aufbaues. Das währschafte Znüni und ein feines Mittagessen wurden vom WWF organisiert und zur Verfügung gestellt. (Bruno Lauper)Beim zweiten Einsatz am 13. März bestand die tatkräftige Schar der Helferinnen auch aus einer Kindergruppe des Jugendtierschutzes, begleitet von einigen Eltern und der Tierärztin des Tierheims. Es wurden die vom Forstdienst im 30 Meter breiten Waldrandbereich gefällten Gehölze zu Meterstücken zerkleinert. Mit ihnen wurden mehrere Holzbeigen errichtet (Bilder von Peter Fluri). Das feinere Astwerk wurde zu Haufen aufgeschichtet. Die Koordinatorin des Aufwertungsprojekts, Marianne Ryter, erklärte, dass auf einigen Flächen noch seltene standortgerechte Sträucher gepflanzt sowie entlang des Waldrands ein drei Meter breiter Blumenwiesenstreifen angelegt werde. Zwei bestehende, jedoch verlandete Tümpel sollen wenn möglich ausgebaggert werden. Es wird interessant sein, die Entwicklung des rund 300 Meter langen artenreichen Waldsaums mit seinen vielfältigen Kleinstrukturen in den nächsten Jahren zu beobachten. (Peter Fluri) |
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Winterexkursion ins Naturschutzgebiet "Weissenau" bei Interlaken vom Samstag, 13. Februar 2010 Das Naturschutzgebiet Weissenau wurde mit öffentlichen Verkehrsmitteln besucht. Mit 18 Erwachsenen, einem interessierten Knaben und 3 Kleinkindern führte die Exkursion von der Hafenanlage beim Westbahnhof Interlaken dem Kanal entlang Richtung Weissenau. Unterwegs am Kanal wurden Bergstelze, Wasseramseln, eine grössere Gruppe Lach- und einige Sturmmöwen beobachtet. Auch Gänsesäger, Stock- und Reiherenten fanden sich am Quai. Das kalte Winterwetter wurde durch mildernden Sonnenschein etwas erträglicher, so dass auch die ersten Singvögel zögerlich zu Singen versuchten. Nebst fast allen Meisenarten waren Kleiber, Buntspecht, Singdrossel und gar ein Zilpzalp zu sehen. Die Wasservögel auf dem See hingegen waren im nächmittäglichen Gegenlich nicht optimal zu erkennen, so dass vorallem die Renaturierungsmassnahmen im Ala-Schutzgebiet und im angrenzenden Golfareal auffielen. Hier eine Liste der beobachteten Vogelarten sowie weitere Bilder der Exkursion. Auch die legendäre Burganlage Weissenau aus dem 13. Jh. wurde beiläufig besucht. Weiterführende Informationen zum Schutzgebiet und Burganlage Weissenau finden sich hier im Netz. (Willi Joss) |
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Naturfoto- und Naturfilmabend vom Freitag, 22. Januar 2010 Zum vierten Mal organisierte Andy Jaun diesen Anlass im Schüpfenried bei Uettligen und konnte wieder 16 "Gwundrige" begrüssen. Angekündigt war ein Diavortrag von Theo Reiss, mit Bildern aus den Everglades (Florida). Die Ausführungen zu den tollen Bildern aus dem faszinierenden Lebensraum "Mangrovensumpf" kommentierte seine Partnerin Judith Wetzel. Alle fanden, dass die brillianten Dia-Bilder der digitalen Welt immer noch den Rang ablaufen! Anschliessend sahen wir einige Sequenzen aus Hans Kurmanns neustem Werk der Libellen im Grossen Moos. Zum Schluss erfuhren wir Neues aus der interessanten Tier- und Pflanzenwelt aus der Camargue. Willi Joss präsentierte seine Schnappschüsse und einige kleine Digi-Filmschnitte von der seltenen Rotflügel-Brachschwalbe sowie von Flamingos, Wildpferden und die eben typischen Tier- und Pflanzenarten aus der Camargue in Südfrankreich. (Willi Joss) |
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Erlebnis-Wanderung im Jura mit Fondueplausch vom Samstag, 16. Januar 2010 Als erste Aktivität dieses Jahres stand am Samstag ein Winterwander-Erlebnis im Jura auf dem Programm. Gegen 11.00 Uhr konnte Pius Freiermuth auf dem Trekking-Gelände von Tony & Beate Krähenbühl in La Chaux d'Abel zehn "Spurensucherinnen und Spurensucher" mit dem Znüni-Kaffee begrüssen. Danach gings mit Schneeschuhen bei angenehmen Wintertemperaturen auf den Spuren verschiedener Tierarten durch die winterliche Juralandschaft. Unter dem Motto "Der Weg ist unser Ziel", genossen wir die Stille dieser einmaligen Landschaft zwischen La Ferrière und Les Bois. Auf der Wanderung kreuzten wir Spuren von Fuchs, Marder, Hase, Reh und einigen Vogelarten. Nach der erfrischenden Exkursion gabs auf dem Hof zur Aufwärmung als Höhepunkt des Tages einen gemütlichen Fondue-Plausch. Dieses Gelände eignet sich nicht nur als Wanderparadies, denn auf dem Hof der Familie Krähenbühl gibt es auch Hunde, 12 Maultiere und gar Wildschweine zu sehen. Auch Unterkunft und organisierte Ausflüge sind Teil ihrer Lebensgrundlage. (Willi Joss) |
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Umplazierung von Nisthilfen im
Bergfeld vom 19. Dezember 2009 Im Bergeld Hinterkappelen stehen seit diesem Herbst die Umrissprofile der einzuzäunenden Parzelle auf dem arrondierten Areal der Jagdschützen Bern. Bevor die Profile in einen festen Schutzzaun umgebaut werden, mussten rund zwanzig innerhalb dieser Parzelle hängende Nisthilfen umplaziert werden. Am Samstag, 19. Dezember fand ich endlich Zeit, diese Umplazierung vorzunehmen. Im Schutze des Waldes, mit einem feinen Schneeteppich belegt, suchte ich bei frischer Biese die gefährdeten Nisthilfen und hängte sie an einen geeigneten Standort ausserhalb des geplanten Schutzzauns. Eindrucksvolle Bilder dieser ruhenden Winterlandschaft entschädigten mich für die mühsame Umherstapferei in diesem gerodeten Waldstück. (Willi Joss) |
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| Dankes-Apéro an die freiwilligen
Helferinnen und Helfer vom 28. November 2009 Der Vorstand des NVW lud Ende Oktober zum Freiwilligen-Apéro ein. Im Vereins-Depot "Altes Schützehaus" Hinterkappelen tischten Barbora Neversil und Theres Kappeler ein Super-Buffet sowie Getränke und Glühmost auf. Hiermit bedankte sich der NVW für die tatkräftige und solide Hilfe seiner Mitglieder, die im 2009 zum Erfolg zweier Grossanlässe beigetragen haben: Das BVS-Jubiläum im Juni mit Regierungsrat Rickenbacher im Schüpfenried und der NVW-Stand und Mosterei am Dorfplatzmärit in Hinterkappelen im Oktober. Gut ein Dutzend Personen genossen das Buffet und nutzten den Anlass zum angeregten Austausch. Wer die beiden Anlässe nochmals Revue passieren lassen will, klickt auf dieser Seite die erwähnten Berichte und/oder Bilder an und geniesst einfach nochmals die schönen Momente. (Barbora Neversil) |
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Vortrag über Schmetterlinge,
Raupen und
ihre Futterpflanzen vom 13. November 2009 An Stelle des Vortrages über "Eulen und Käuze" vom 01.12.09 (Kollision mit Gemeindeversammlung) konnte der versierte Fotograf und Naturkenner Willi Ingold gewonnen werden. Sein bebilderter Vortrag zum Thema "Schmetterlinge, Raupen und ihre Futterpflanzen" führte uns zurück in die warmen Sommermonate. Thematisiert wurde auch der ideale Lebensraum für Schmetterlinge im eigenen Garten. Ergänzend dazu wurde auch auf laufende Schmetterlings-Kartierungen in unserem Gemeindegebiet hingewiesen. (Willi Joss) |
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| Herbstputz in der grössten
Fledermauskolonie in der Gemeinde vom 7.
November 2009
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| Pflegeaktion im Feuchtgebiet
"Stägmatt" Hinterkappelen vom 7. November 2009
Im vergangenen Sommer entwickelten sich die Stauden und Gehölze im 180 Meter langen Feuchtgebiet entlang des Uferwegs in der Stägmatt wieder zu urwaldartiger Dichte. Das Ziel der Pflegeaktion war deshalb das Wegschneiden von Gehölzen im Bereich des Wiesenstreifens nördlich des Baches und beim Weiher Stägmatt. Zudem galt es, "Nester" der Kanadischen Goldrute auszuhacken. Fünf Mitglieder des NVW führten diese Arbeiten bei angenehmem Wetter unter der Leitung von Peter Fluri durch. Durst und Hunger wurden zwischendurch mit einem Zvieri gestillt, so dass die tatkräftige Gruppe den Nachmittag voll auszunutzen vermochte. Sehr günstig war, dass die Gemeindebetriebe das hohe Gras und die Stauden im Wiesenstreifen vorgängig gemäht hatten. Die Wasserfrösche und Ringelnattern können sich somit nächsten Sommer wieder aufs Sonnenbaden freuen. (Peter Fluri)
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| Pflegearbeiten im Nistkastenpark
Bergfeld vom 31. Oktober 2009
Am Samstag fand die Schlusskontrolle und Reinigung der 130 Nisthilfen - vorwiegend für Meisenarten, Kleiber und Trauerschnäpper - im Bergfeld statt. Um 09.00 Uhr starteten wir zu viert: Walter Leuenberger, Bruno Lauper, Daniel Isenschmid und ich als Protokollführer und Statistiker. Zwei Personen holten mit den Teleskop-Stangen der Reihe nach die Nisthilfen vom Baum und reinigten sie. Die verlassenen Nester wurden aufgrund früherer Erhebungen der entsprechenden Vogelart zugeordnet und in die Statistik eingefüllt. Im Laufe des Tages wurden auch kleinere Reparaturen an den Nisthilfen ausgeführt, da der Buntspecht einige arg traktiert hatte. Acht altersschwache Kasten mussten mit neuen ersetzt werden. Die Ergebnisse dieses Brutjahres werden auch im Jahresbericht 2009 veröffentlicht werden. An dieser Stelle danke ich all meinen Helfern, die mich dieses Jahr bei den Brutkontrollen im Bergfeld unterstützt haben! (Willi Joss)
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| NVW-Stand
am Chappelemärit vom 24. Oktober 2009
Mosten und Apfelschälen
was das Zeug hält – alles zum Thema Hochstamm Beim Apfelwettbewerb mit der Schälmaschine
waren Geschicklichkeit
und gutes Augenmass gefragt. Die längste Apfelschinti machte
Vereinsmitglied Dominik Schittny mit 2.40 Meter. Die Geschwister Sandra
und Andreas Grimm schälten beide genau 2.30 Meter. Oli Bay schaffte als
einer der jüngsten Teilnehmer 2.24 Meter und kam auf Rang drei.
Gemeindepräsident Christian Müller kam zwar nicht mehr in die Ränge,
aber mit seiner Apfelschale immerhin auf 2.12 m. Von Hand schälte
Theres Studer und erreichte sagenhafte 1.92 m. (Rangliste) > Für diesen Grosseinsatz danken Therese Kappeler und Barbora Neversil als OK allen Helferinnen und Helfern ganz herzlich! (Barbora Neversil/Therese Kappeler) |
| Wohlenseeputzete
des Schutzverbandes Wohlensee (SVW) vom 17. Oktober 2009
Es ist 8 Uhr Morgens und gerade erst
beginnts zu "Tagen". Letzte feine Nebelschleier verziehen sich von der
Wasseroberfläche des Sees. Pünktlich begrüsst der Organisator der
Wohlenseeputzete, Hans Hofmann aus Hinterkappelen, die eingetroffenen
Frauen und Männer beim Parkplatz der Wohleibrücke. Den Bootsführern werden
die entsprechenden Personen zugeteilt, so dass bald darauf alle mit
einem gefüllten "Znünisäcklein" ausrücken können. Das Polizeiboot ist
bereits unterwegs und wartet auf die Taucher beim Stägmattsteg. An
beiden Standorten stehen Schuttmulden bereit für den einzusammelten
Zivilisationsmüll. Ich und mein Mitsammler Hansueli, werden dem
Bootsführer Franz Josi zugeteilt. Wir fassten den Auftrag, das rechte
Seeufer, ab Stägmattsteg bis hinunter in die Eybucht zu säubern. Nebst
den vielen unverrottbaren Pet- und Bierflaschen, Plastik- und
Eisenteilen fördert das gesamte SVW-Suchteam an diesem Samstagmorgen
zwischen Seftausteg und Wohleibrücke mehrere Velos, Hinweisschilder,
ein Roller und vieles mehr aus dem Wasser. In den bereitgestellten
Schuttmulden soll der Abfall dann am Montag fachgerecht entsorgt werden. |
| Pilz-Exkursion
bei Wahlendorf vom 10. Oktober 2009
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| Beobachtung
der Zugvögel auf der Gurnigel-Wasserscheide vom 4. Oktober 2009
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Orchideenschutz an Wegrändern unserer Wälder im Sommer 2009 (Aufgrund immer perfekterer und radikalerer Waldwegpflege berichtet Martin Ruchti über seine Motivation, gefährdete Orchideen zu schützen)Als Jugendlicher musste Martin Ruchti von Säriswil aus nach Schüpfen zum Zahnarzt. Der lange Fussmarsch über Wahlendorf führte ihn über Waldwege nach Schüpfen. Schon zu jener Zeit habe er die schönen Orchideen am Wegrand bewundert. Besonders die Breitblättrige wie die Braunrote Sumpfwurz (Stendelwurz), das zierliche rote Waldvögelein sowie die Weisse Waldhyazinthe hatten es ihm angetan. Zu dieser Zeit konnten die Waldorchideen noch ungestört gedeihen. Die Wegmeister zu jener Zeit waren mit Schaufel und Hacke auf den Waldwegen unterwegs. Seit Jahren pflegt Martin Ruchti ein kleines Waldstück am Südhang des Frienisberg. Daran führen an zwei Seiten Waldwege vorbei. Auch hier erfreute er sich an den seltenen kleinen Waldorchideen. Leider ist die Ruhe für diese Pflanzen seit einigen Jahren vorbei. Jetzt kommt Ende Juni Anfangs Juli der moderne "Waldwegmeister" mit einer Riesenmaschine mit Mähbalken und mäht bodeneben 1,5 Meter breit alles nieder was da wächst. Zu dieser Zeit stehen die Orchideen in voller Blüte und wenn sie jährlich im Sommer gemäht werden können sie keine Samen bilden um sich damit fortzupflanzen. Diese hochspezialisierten Pflanzen benötigen genau diesen Standort. Sie leben auf kalkhaltigen, steinigen und krautarmen, teilschattigen Böden. Martin fragt sich, warum die Waldstrassen schon ab Juni sauber und gründlich gemäht werden müssen. Ein Schnitt im Spätherbst würde vollauf ausreichen. Es sind ja meist keine öffentlichen Autostrassen. Dieses Jahr konnte Martin Ruchti nicht mehr zusehen wie die bundesrechtlich geschützten Orchideen zu Grabe gemäht werden. Er sieht seine Aufgabe darin, Waldspaziergänger auf die Orchideen aufmerksam zu machen. Gesagt - getan, Martin machte sich ans Werk. Willi Joss entwarf auf Anfrage die A4-Plakate mit Text und Bild, ein weiterer Freund laminierte die Plakate, so dass Martin noch die Anschlagstafeln mit dem Pfahl anfertigen musste. Mit Hilfe von Walter Leuenberger und Bruno Lauper hat das Trio anschliessend drei ausgewählte Standorte mit Orchideen markiert und eingezäunt. Die Aktion blieb im Wald nicht lange unbemerkt, denn schon bald meldeten sich die ersten Wanderer und ein Orchideen-Spezialist, Jakob Gnägi aus Meikirch, bei Martin Ruchti. Zu seiner grossen Freude wurden die markierten Orchideen - ca. 100 Stöcke - dieses Jahr durch die Markierung nicht abgemäht. Herzlichen Dank den verantwortlichen Wegmeistern! Voll motiviert wird Martin Ruchti nächstes Jahr im Rahmen des NVW die Aktion "Orchideen-Rettung" noch grösser und früher beginnen! Ein Lichtblick, dass unsere Nachwelt diese wunderschönen Orchideen auch noch bewundern kann. Zum Schluss ein Zitat: Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat schon verloren! (Martin Ruchti / Willi Joss) |
| Grillieren
in der Schrebergarten-Anlage Ey
Hinterkappelen vom 7. August 2009
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| Schleiereulen-Exkursion
vom 15. Juli 2009
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| Schmetterlingsausflug
an die Mittagflue bei Boltigen im Simmental vom 28. Juni 2009
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| Fledermaus-Exkursion
am Wohlensee vom 24. Juni 2009
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| Jubiläumsanlass
"20 Jahre BVS" im Schüpfenried bei Uettligen vom 13. Juni 2009
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| Pflege
der Jubiläumshecke im Falkwil bei Uettligen vom 16. Mai 2009
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Bergfeldexkursion in Hinterkappelen vom 3. Mai 2009 In der Morgendämmerung fanden sich um 05.30h beim
Kipferhaus 27 erwartungsvolle Naturinteressierte. Viele in der
Hoffnung die Stimmen unserer
Vögel wieder einmal bewusst wahrnehmen zu können. Dazu ist unsere
Leiter,
Walter Leuenberger, genau der richtige Mann. Ihm sind Aufwachrhytmen,
Gesänge und Lebensweise unserer Vögel geläufig. So begann
die spannende Exkursion im stark veränderten alten Dorfteil von
Hinterkappelen,
wo nur noch wenige alte "Hoschteten" (Hofstatt) intakt stehen. Dann
gings hinunter zum Wohlensee, der Aumattvernässung entlang Richtung
Oberdettigen. Nach einem Abstecher zum ornithologisch interessanten
"Dettigenwäldli" gings dem
Bachlauf entlang zurück zum "Alten Schützenhaus" am Lättibach in
Hinterkappelen. |
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| Höhlenbrüter
im Bergfeld, Brutkontrollen
vom 2. Mai und 6. Juni 2009
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| Nationaler Tag der Hochstammbäume vom 25.
April 2009 Feldbegehung und Informationen zum Thema "Landwirtschaft und Natur" in Uettligen Bei warmer Frühlingssonne konnte Martin E. Gerber im Namen des Gemeinderates Wohlen um 13.30 Uhr beim Biohof Schüpfenried über 30 BesucherInnen begrüssen. Er würdigte die erspriessliche Zusammenarbeit der Partner im Netzwerk Landwirtschaft - Naturschutz - Gemeindebehörde und dankte dem NVW für die Organisation. Peter Fluri informierte über die Inhalte des Nachmittags: "Hochstamm-Obstgärten" und "Hecken mit extensiven Wiesen". Der Landwirt Fritz Sahli gab einen Überblick über seinen Bio-Betrieb mit Hofladen und erklärte, warum er rund 150 Hochstammbäume hegt und pflegt. Er ist überzeugt, dass sich die vielfältigen Nützlinge positiv auf seine gesamten landwirtschaftlichen Kulturen auswirken. Der Mostobst-Erlös und die ökologischen Direktzahlungen decken den Arbeitsaufwand für die Bäume nicht (ca. 3-4 Stunden/Baum, inkl. Ernte). Mit dem ökologischen Nutzen ist die Bilanz der Hochstammbäume für ihn aber positiv. Für Michael Schaad vom "Schweizer Vogelschutz" SVS und von "Hochstamm Suisse" tragen die Hochstammbäume wesentlich zur Artenvielfalt und zum ökologischen Gleichgewicht bei. Dies unterstützen viele Konsumentinnen und Konsumenten. Stephan Lussi, Präsident der Landschaftskommission, hob die Bedeutung für die Ästhetik der Landschaft und den Erlebniswert hervor. Werner Kipfer, Ackerbaustellenleiter der Gemeinde Wohlen, zeigte anhand der kantonalen Statistik die rückläufige Tendenz der Hochstammbäume. Viele Obstgärten gehen verloren, weil sie zu wenig wirtschaftlich sind und die erforderlichen Arbeitskräfte fehlen. Dazu kommt das noch unbekannte Risiko mit der Feuerbrand-Seuche. Im Gebiet Falkwil bewiesen Schwärmchen von Goldammern sowie ein brütendes Turmfalkenpaar, dass Hecken mit extensiven Wiesen Artenvielfalt aufweisen. Es wurde aufgezeigt, wie Bund, Kantone und die Gemeinde Wohlen die ökologische Qualität im Landwirtschaftsgebiet fördern. Dank den finanziellen Anreizen produzieren die Landwirte neben Lebensmitteln die Produkte "natürliche Lebensräume", "Artenvielfalt", "landschaftliche Qualität". Es wurde klar, dass die Konsumenten entscheidend mitbestimmen, wie viel Ökologie die Landwirtschaft in Zukunft produzieren wird. Den gelungenen Rundgang schlossen die Teilnehmer/Innen bei einem Bauernzvieri ab, das vom Biohof Sahli gespendet wurde. (Peter Fluri) |
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| Heckenpflege in der "Hagenmatte" im
Uettligenfeld vom 04.
April 2009 Neun hochmotivierte Freiwillige (davon 3 Jugendliche) durchforsteten die östliche Hälfte der 150 Meter langen Hecke der Familie Räz in der "Hagenmatte" im Uettligenfeld. Sie wurde vor 13 Jahren gesetzt und ist heute ein sehr schöner "naturnaher Trittstein" im Agrargebiet südlich von Uettligen. Das Ziel war, das Gehölz zu verjüngen und auf die ursprüngliche Breite von ca. 4 Metern zurückzuschneiden. Das Schnittgut wurde in Stapeln in die Hecke eingebaut. Den gut 3 stündigen Arbeitseinsatz unterbrach Monika Räz mit einem reichhaltigen Zvieri. Die westliche Hälfte soll in einer späteren Aktion bearbeitet werden. (Peter Fluri) |
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| Pflegeaktion im Chräjenäscht-Wald vom 21.
März 2009 Im vereinseigenen Hangwald (Typ Aronstab-Buchenwald) haben die Brombeeren, Eschen und Haseln seit der Schlagräumung im Winter 2006/07 zahlreiche kräftige Sprossen gebildet. Elf Helferinnen und Helfer führten an diesem frühlingshaften Nachmittag folgende Arbeiten durch: Brombeeren schneiden und zu Haufen zusammenziehen, Eschen- und Haselsprossen schneiden. Einige Stöcke wurden gespalten oder mit Siloballenplastik "eingepackt". Unter den Brombeernestern kamen junge Buchen, Eichen und Sämlinge von vielen anderen Gehölzarten zu Tage. Reizvoll sehen die zu Torbogen geflochtenen Rosenranken aus. Zudem wurden 10 Elsbeerbäumchen (Sorbus torminalis) gesetzt und mit den üblichen Schutzrohren versehen. Das Ziel ist ein artenreicher, standortypischer Buchenwald. Am Ende des Nachmittags gaben sich die freiwilligen „Forstarbeiter/innen“ zuversichtlich, dass wir mit den seit 2008 durchgeführten Pflegeaktionen auf dem richtigen Weg sind. – Alpenbockkäfer wurden noch keine gesichtet, dafür entdeckten wir in den Buchen-Totholzstapeln süsse Marienkäfer, Schokolade-Eier und Igel aus Züpfenteig (Peter Fluri) |
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| 36.
Hauptversammlung vom 10. März 2009 Präsident Peter Fluri konnte rund 40 Mitglieder willkommen heissen. Die HV ist bekannt für die interessanten Fotoberichte über Naturbeobachtungen und -einsätze im Gebiet zwischen dem Wohlensee und dem Frienisberg. Der Jahresbericht 2008 ist in der Internet-Seite www.birdlife.ch/nvw zu finden. Darin zieht der Vorstand Bilanz über die 21 Anlässe des Tätigkeitsprogramms 2008 sowie über die anderen Vereinsaktivitäten. Der Präsident dankte allen Vorstandsmitgliedern, Exkursionsleitern/-leiterinnen und weiteren Funktionären/ Funktionärinnen für den grossen Einsatz. Die Wirkung davon ist in der Natur im Gebiet von Wohlen sichtbar. Die Vorstandsmitglieder Barbora Neversil, Andreas Jaun und Thomas Leu wurden für eine weitere Amtsdauer 2009-11 wieder gewählt. Peter Fluri übernimmt für 2 weitere Jahre das Präsidium. Allen wurde für die bisherige und künftige Arbeit applaudiert. Als neue Revisorin wurde Elisabeth Koene gewählt. Sie ersetzt Horst Kleinlogel, der für seine 11 jährige Tätigkeit geehrt wurde. Eine Vorschau auf den Hauptanlass der Saison 2009, die Jubiläumsfeier 20 Jahre BVS, gab Barbora Neversil. Der NVW ist der lokale Gastgeber des Grossanlasses am 13. Juni im Schüpfenried. Erfreulich viele Mitglieder meldeten sich als Helferinnen und Helfer, sodass wir Regierungsrat Rickenbacher und weitere Gäste gebührend empfangen können. Zum Schluss berichteten Stephan Lussi (Landschaftskommission Wohlen), Elisabeth Koene (Leiterin eines neuen Projekts über Biodiversitäts-Monitoring) und Diethard Herbst (Schutzverband Wohlensee) über ihre Aufgaben … …bis plötzlich der "Regenbogenfisch aus dem Wohlensee" auftauchte und erklärte, wie er und seine Artgenossen ungeduldig auf die Realisierung der geplanten Ufer-Renaturierungen in der Inselrainbucht warteten. Die Versammlung versprach ihm Unterstützung. Der Ausklang erfolgte mit angeregten Gesprächen bei Kaffee und feinen Gebäcken aus den Küchen der HV-Besucher/innen. Auch der Bücher- und Honig-Tisch von Martin Ruchti fehlte nicht und stiess auf grosses Interesse. (Peter Fluri) Anhang: HV-Protokoll 2009 |
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Waldsaumaufwertung Eymatt Bern, vom 28. Februar und 14. März 2009 Im Frühling 2009 beginnt der Berner Tierschutz voraussichtlich mit dem Neubau des Berner Tierzentrums in der Eymatt. Es befindet sich oberhalb des Camping Eymatt in einer grossen Waldlichtung. Der Neubau soll die Probleme des sanierungsbedürftigen, zu kleinen Tierheims Oberbottigen, lösen. Im Rahmen dieser Neugestaltung bemühten sich an beiden Anlässen jeweils mehr als 20 Personen aus verschiedenen BVS-Sektionen und der WWF-Heckengruppe um die Aufwertung der Waldsäume. Am Nordhang der Waldlichtung Eymatt hatten zuvor 2 Mitarbeiter der Sektion Muri/Gümligen/Rüfenacht bei mindestens 30 cm Schnee zwei Tage lang geholzt. Unter der Anleitung von Martin Müller legte man bei der ersten Etappe insgesamt 12 Asthaufen an. Mit ihrem speziellen Unterbau dienen einige "erdverbundene Asthaufen" den Igeln als Überwinterungsplatz und auch vielen Insekten, Kleinsäugern und Vögeln als Lebensraum und Brutplatz. Bei der zweiten Etappe wurden die auf den Stock gesetzten Haseln mit grüner Silofolie abgedeckt, damit deren erneutes Wachstum zu Gunsten anderer Sträucher verhindert werden kann. Beim Eymattbächli wurden Weidenstecklinge in den feuchten Boden eingepflanzt. An diesem geeigneten Standort sollen mit den Jahren kräftige "Kopfweiden" entstehen, die wie der aufgewertete Waldrand als wichtige Landschaftselemente dienen. Der Hauptteil der Waldrandaufwertung folgt ab Mitte Februar 2010. Als Dank für den tatkräftigen Einsatz wurden die Helfenden durch die vorzügliche Küche der WWF-Heckengruppe jeweils mit Verpflegung verköstigt. Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern für die gelungenen Einsätze! (Willi Joss / Marianne Ryter) |
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Winterexkursion am Wohlensee vom 14.
Februar 2009 |
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Naturfilm- und -Fotoabend in Uettligen vom
21. Januar 2009 |
| Erlebniswanderung in den Jura mit
Fondueplausch vom 10. Januar 2009
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