Natur- und Vogelschutz
Wohlen BE (NVW)
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Berichte
Kurzberichte der letzten Veranstaltungen
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Protokoll der 36. Hauptversammlung 2009 |
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Waldrandaufwertung Eymatt Bern vom Samstag, 27. Februar 2010 Zwanzig Helferinnen und Helfer trafen sich um 9 Uhr beim Camping Eymatt (2 Personen vom NVW) für einen Tageseinsatz des WWF in der oberhalb liegenden Waldlichtung "Forsthaus Eymatt". Nach einer kurzen Lagebesprechung ging es an die Arbeit. Das Ziel war, Steinhaufen zu bauen für Reptilien aller Art und Kleinsäuger. Martin Müller erklärte uns den Aufbau eines Steinhaufens, was eine sorgfältige und anstrengende Arbeit ist. Die beigefügten Bilder von Bruno Lauper entsprechen der Reihenfolge des Aufbaues. Das währschafte Znüni und ein feines Mittagessen wurden vom WWF organisiert und zur Verfügung gestellt. (Bruno Lauper) |
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Winterexkursion ins Naturschutzgebiet "Weissenau" bei Interlaken vom Samstag, 13. Februar 2010 Das Naturschutzgebiet Weissenau wurde mit öffentlichen Verkehrsmitteln besucht. Mit 18 Erwachsenen, einem interessierten Knaben und 3 Kleinkindern führte die Exkursion von der Hafenanlage beim Westbahnhof Interlaken dem Kanal entlang Richtung Weissenau. Unterwegs am Kanal wurden Bergstelze, Wasseramseln, eine grössere Gruppe Lach- und einige Sturmmöwen beobachtet. Auch Gänsesäger, Stock- und Reiherenten fanden sich am Quai. Das kalte Winterwetter wurde durch mildernden Sonnenschein etwas erträglicher, so dass auch die ersten Singvögel zögerlich zu Singen versuchten. Nebst fast allen Meisenarten waren Kleiber, Buntspecht, Singdrossel und gar ein Zilpzalp zu sehen. Die Wasservögel auf dem See hingegen waren im nächmittäglichen Gegenlich nicht optimal zu erkennen, so dass vorallem die Renaturierungsmassnahmen im Ala-Schutzgebiet und im angrenzenden Golfareal auffielen. Hier eine Liste der beobachteten Vogelarten sowie weitere Bilder der Exkursion. Auch die legendäre Burganlage Weissenau aus dem 13. Jh. wurde beiläufig besucht. Weiterführende Informationen zum Schutzgebiet und Burganlage Weissenau finden sich hier im Netz. (Willi Joss) |
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Naturfoto- und Naturfilmabend vom Freitag, 22. Januar 2010 Zum vierten Mal organisierte Andy Jaun diesen Anlass im Schüpfenried bei Uettligen und konnte wieder 16 "Gwundrige" begrüssen. Angekündigt war ein Diavortrag von Theo Reiss, mit Bildern aus den Everglades (Florida). Die Ausführungen zu den tollen Bildern aus dem faszinierenden Lebensraum "Mangrovensumpf" kommentierte seine Partnerin Judith Wetzel. Alle fanden, dass die brillianten Dia-Bilder der digitalen Welt immer noch den Rang ablaufen! Anschliessend sahen wir einige Sequenzen aus Hans Kurmanns neustem Werk der Libellen im Grossen Moos. Zum Schluss erfuhren wir Neues aus der interessanten Tier- und Pflanzenwelt aus der Camargue. Willi Joss präsentierte seine Schnappschüsse und einige kleine Digi-Filmschnitte von der seltenen Rotflügel-Brachschwalbe sowie von Flamingos, Wildpferden und die eben typischen Tier- und Pflanzenarten aus der Camargue in Südfrankreich. (Willi Joss) |
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Erlebnis-Wanderung im Jura mit Fondueplausch vom Samstag, 16. Januar 2010 Als erste Aktivität dieses Jahres stand am Samstag ein Winterwander-Erlebnis im Jura auf dem Programm. Gegen 11.00 Uhr konnte Pius Freiermuth auf dem Trekking-Gelände von Tony & Beate Krähenbühl in La Chaux d'Abel zehn "Spurensucherinnen und Spurensucher" mit dem Znüni-Kaffee begrüssen. Danach gings mit Schneeschuhen bei angenehmen Wintertemperaturen auf den Spuren verschiedener Tierarten durch die winterliche Juralandschaft. Unter dem Motto "Der Weg ist unser Ziel", genossen wir die Stille dieser einmaligen Landschaft zwischen La Ferrière und Les Bois. Auf der Wanderung kreuzten wir Spuren von Fuchs, Marder, Hase, Reh und einigen Vogelarten. Nach der erfrischenden Exkursion gabs auf dem Hof zur Aufwärmung als Höhepunkt des Tages einen gemütlichen Fondue-Plausch. Dieses Gelände eignet sich nicht nur als Wanderparadies, denn auf dem Hof der Familie Krähenbühl gibt es auch Hunde, 12 Maultiere und gar Wildschweine zu sehen. Auch Unterkunft und organisierte Ausflüge sind Teil ihrer Lebensgrundlage. (Willi Joss) |
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Umplazierung von Nisthilfen im
Bergfeld vom 19. Dezember 2009 Im Bergeld Hinterkappelen stehen seit diesem Herbst die Umrissprofile der einzuzäunenden Parzelle auf dem arrondierten Areal der Jagdschützen Bern. Bevor die Profile in einen festen Schutzzaun umgebaut werden, mussten rund zwanzig innerhalb dieser Parzelle hängende Nisthilfen umplaziert werden. Am Samstag, 19. Dezember fand ich endlich Zeit, diese Umplazierung vorzunehmen. Im Schutze des Waldes, mit einem feinen Schneeteppich belegt, suchte ich bei frischer Biese die gefährdeten Nisthilfen und hängte sie an einen geeigneten Standort ausserhalb des geplanten Schutzzauns. Eindrucksvolle Bilder dieser ruhenden Winterlandschaft entschädigten mich für die mühsame Umherstapferei in diesem gerodeten Waldstück. (Willi Joss) |
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| Dankes-Apéro an die freiwilligen
Helferinnen und Helfer vom 28. November 2009 Der Vorstand des NVW lud Ende Oktober zum Freiwilligen-Apéro ein. Im Vereins-Depot "Altes Schützehaus" Hinterkappelen tischten Barbora Neversil und Theres Kappeler ein Super-Buffet sowie Getränke und Glühmost auf. Hiermit bedankte sich der NVW für die tatkräftige und solide Hilfe seiner Mitglieder, die im 2009 zum Erfolg zweier Grossanlässe beigetragen haben: Das BVS-Jubiläum im Juni mit Regierungsrat Rickenbacher im Schüpfenried und der NVW-Stand und Mosterei am Dorfplatzmärit in Hinterkappelen im Oktober. Gut ein Dutzend Personen genossen das Buffet und nutzten den Anlass zum angeregten Austausch. Wer die beiden Anlässe nochmals Revue passieren lassen will, klickt auf dieser Seite die erwähnten Berichte und/oder Bilder an und geniesst einfach nochmals die schönen Momente. (Barbora Neversil) |
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Vortrag über Schmetterlinge,
Raupen und
ihre Futterpflanzen vom 13. November 2009 An Stelle des Vortrages über "Eulen und Käuze" vom 01.12.09 (Kollision mit Gemeindeversammlung) konnte der versierte Fotograf und Naturkenner Willi Ingold gewonnen werden. Sein bebilderter Vortrag zum Thema "Schmetterlinge, Raupen und ihre Futterpflanzen" führte uns zurück in die warmen Sommermonate. Thematisiert wurde auch der ideale Lebensraum für Schmetterlinge im eigenen Garten. Ergänzend dazu wurde auch auf laufende Schmetterlings-Kartierungen in unserem Gemeindegebiet hingewiesen. (Willi Joss) |
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| Herbstputz in der grössten
Fledermauskolonie in der Gemeinde vom 7.
November 2009
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| Pflegeaktion im Feuchtgebiet
"Stägmatt" Hinterkappelen vom 7. Oktober 2009
Im vergangenen Sommer entwickelten sich die Stauden und Gehölze im 180 Meter langen Feuchtgebiet entlang des Uferwegs in der Stägmatt wieder zu urwaldartiger Dichte. Das Ziel der Pflegeaktion war deshalb das Wegschneiden von Gehölzen im Bereich des Wiesenstreifens nördlich des Baches und beim Weiher Stägmatt. Zudem galt es, "Nester" der Kanadischen Goldrute auszuhacken. Fünf Mitglieder des NVW führten diese Arbeiten bei angenehmem Wetter unter der Leitung von Peter Fluri durch. Durst und Hunger wurden zwischendurch mit einem Zvieri gestillt, so dass die tatkräftige Gruppe den Nachmittag voll auszunutzen vermochte. Sehr günstig war, dass die Gemeindebetriebe das hohe Gras und die Stauden im Wiesenstreifen vorgängig gemäht hatten. Die Wasserfrösche und Ringelnattern können sich somit nächsten Sommer wieder aufs Sonnenbaden freuen. (Peter Fluri)
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| Pflegearbeiten im Nistkastenpark
Bergfeld vom 31. Oktober 2009
Am Samstag fand die Schlusskontrolle und Reinigung der 130 Nisthilfen - vorwiegend für Meisenarten, Kleiber und Trauerschnäpper - im Bergfeld statt. Um 09.00 Uhr starteten wir zu viert: Walter Leuenberger, Bruno Lauper, Daniel Isenschmid und ich als Protokollführer und Statistiker. Zwei Personen holten mit den Teleskop-Stangen der Reihe nach die Nisthilfen vom Baum und reinigten sie. Die verlassenen Nester wurden aufgrund früherer Erhebungen der entsprechenden Vogelart zugeordnet und in die Statistik eingefüllt. Im Laufe des Tages wurden auch kleinere Reparaturen an den Nisthilfen ausgeführt, da der Buntspecht einige arg traktiert hatte. Acht altersschwache Kasten mussten mit neuen ersetzt werden. Die Ergebnisse dieses Brutjahres werden auch im Jahresbericht 2009 veröffentlicht werden. An dieser Stelle danke ich all meinen Helfern, die mich dieses Jahr bei den Brutkontrollen im Bergfeld unterstützt haben! (Willi Joss)
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| NVW-Stand
am Chappelemärit vom 24. Oktober 2009
Mosten und Apfelschälen
was das Zeug hält – alles zum Thema Hochstamm Beim Apfelwettbewerb mit der Schälmaschine
waren Geschicklichkeit
und gutes Augenmass gefragt. Die längste Apfelschinti machte
Vereinsmitglied Dominik Schittny mit 2.40 Meter. Die Geschwister Sandra
und Andreas Grimm schälten beide genau 2.30 Meter. Oli Bay schaffte als
einer der jüngsten Teilnehmer 2.24 Meter und kam auf Rang drei.
Gemeindepräsident Christian Müller kam zwar nicht mehr in die Ränge,
aber mit seiner Apfelschale immerhin auf 2.12 m. Von Hand schälte
Theres Studer und erreichte sagenhafte 1.92 m. (Rangliste) > Für diesen Grosseinsatz danken Therese Kappeler und Barbora Neversil als OK allen Helferinnen und Helfern ganz herzlich! (Barbora Neversil/Therese Kappeler) |
| Wohlenseeputzete
des Schutzverbandes Wohlensee (SVW) vom 17. Oktober 2009
Es ist 8 Uhr Morgens und gerade erst
beginnts zu "Tagen". Letzte feine Nebelschleier verziehen sich von der
Wasseroberfläche des Sees. Pünktlich begrüsst der Organisator der
Wohlenseeputzete, Hans Hofmann aus Hinterkappelen, die eingetroffenen
Frauen und Männer beim Parkplatz der Wohleibrücke. Den Bootsführern werden
die entsprechenden Personen zugeteilt, so dass bald darauf alle mit
einem gefüllten "Znünisäcklein" ausrücken können. Das Polizeiboot ist
bereits unterwegs und wartet auf die Taucher beim Stägmattsteg. An
beiden Standorten stehen Schuttmulden bereit für den einzusammelten
Zivilisationsmüll. Ich und mein Mitsammler Hansueli, werden dem
Bootsführer Franz Josi zugeteilt. Wir fassten den Auftrag, das rechte
Seeufer, ab Stägmattsteg bis hinunter in die Eybucht zu säubern. Nebst
den vielen unverrottbaren Pet- und Bierflaschen, Plastik- und
Eisenteilen fördert das gesamte SVW-Suchteam an diesem Samstagmorgen
zwischen Seftausteg und Wohleibrücke mehrere Velos, Hinweisschilder,
ein Roller und vieles mehr aus dem Wasser. In den bereitgestellten
Schuttmulden soll der Abfall dann am Montag fachgerecht entsorgt werden. |
| Pilz-Exkursion
bei Wahlendorf vom 10. Oktober 2009
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| Beobachtung
der Zugvögel auf der Gurnigel-Wasserscheide vom 4. Oktober 2009
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Orchideenschutz an Wegrändern unserer Wälder im Sommer 2009 (Aufgrund immer perfekterer und radikalerer Waldwegpflege berichtet Martin Ruchti über seine Motivation, gefährdete Orchideen zu schützen)Als Jugendlicher musste Martin Ruchti von Säriswil aus nach Schüpfen zum Zahnarzt. Der lange Fussmarsch über Wahlendorf führte ihn über Waldwege nach Schüpfen. Schon zu jener Zeit habe er die schönen Orchideen am Wegrand bewundert. Besonders die Breitblättrige wie die Braunrote Sumpfwurz (Stendelwurz), das zierliche rote Waldvögelein sowie die Weisse Waldhyazinthe hatten es ihm angetan. Zu dieser Zeit konnten die Waldorchideen noch ungestört gedeihen. Die Wegmeister zu jener Zeit waren mit Schaufel und Hacke auf den Waldwegen unterwegs. Seit Jahren pflegt Martin Ruchti ein kleines Waldstück am Südhang des Frienisberg. Daran führen an zwei Seiten Waldwege vorbei. Auch hier erfreute er sich an den seltenen kleinen Waldorchideen. Leider ist die Ruhe für diese Pflanzen seit einigen Jahren vorbei. Jetzt kommt Ende Juni Anfangs Juli der moderne "Waldwegmeister" mit einer Riesenmaschine mit Mähbalken und mäht bodeneben 1,5 Meter breit alles nieder was da wächst. Zu dieser Zeit stehen die Orchideen in voller Blüte und wenn sie jährlich im Sommer gemäht werden können sie keine Samen bilden um sich damit fortzupflanzen. Diese hochspezialisierten Pflanzen benötigen genau diesen Standort. Sie leben auf kalkhaltigen, steinigen und krautarmen, teilschattigen Böden. Martin fragt sich, warum die Waldstrassen schon ab Juni sauber und gründlich gemäht werden müssen. Ein Schnitt im Spätherbst würde vollauf ausreichen. Es sind ja meist keine öffentlichen Autostrassen. Dieses Jahr konnte Martin Ruchti nicht mehr zusehen wie die bundesrechtlich geschützten Orchideen zu Grabe gemäht werden. Er sieht seine Aufgabe darin, Waldspaziergänger auf die Orchideen aufmerksam zu machen. Gesagt - getan, Martin machte sich ans Werk. Willi Joss entwarf auf Anfrage die A4-Plakate mit Text und Bild, ein weiterer Freund laminierte die Plakate, so dass Martin noch die Anschlagstafeln mit dem Pfahl anfertigen musste. Mit Hilfe von Walter Leuenberger und Bruno Lauper hat das Trio anschliessend drei ausgewählte Standorte mit Orchideen markiert und eingezäunt. Die Aktion blieb im Wald nicht lange unbemerkt, denn schon bald meldeten sich die ersten Wanderer und ein Orchideen-Spezialist, Jakob Gnägi aus Meikirch, bei Martin Ruchti. Zu seiner grossen Freude wurden die markierten Orchideen - ca. 100 Stöcke - dieses Jahr durch die Markierung nicht abgemäht. Herzlichen Dank den verantwortlichen Wegmeistern! Voll motiviert wird Martin Ruchti nächstes Jahr im Rahmen des NVW die Aktion "Orchideen-Rettung" noch grösser und früher beginnen! Ein Lichtblick, dass unsere Nachwelt diese wunderschönen Orchideen auch noch bewundern kann. Zum Schluss ein Zitat: Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat schon verloren! (Martin Ruchti / Willi Joss) |
| Grillieren
in der Schrebergarten-Anlage Ey
Hinterkappelen vom 7. August 2009
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| Schleiereulen-Exkursion
vom 15. Juli 2009
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| Schmetterlingsausflug
an die Mittagflue bei Boltigen im Simmental vom 28. Juni 2009
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| Fledermaus-Exkursion
am Wohlensee vom 24. Juni 2009
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| Jubiläumsanlass
"20 Jahre BVS" im Schüpfenried bei Uettligen vom 13. Juni 2009
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| Pflege
der Jubiläumshecke im Falkwil bei Uettligen vom 16. Mai 2009
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Bergfeldexkursion in Hinterkappelen vom 3. Mai 2009 In der Morgendämmerung fanden sich um 05.30h beim
Kipferhaus 27 erwartungsvolle Naturinteressierte. Viele in der
Hoffnung die Stimmen unserer
Vögel wieder einmal bewusst wahrnehmen zu können. Dazu ist unsere
Leiter,
Walter Leuenberger, genau der richtige Mann. Ihm sind Aufwachrhytmen,
Gesänge und Lebensweise unserer Vögel geläufig. So begann
die spannende Exkursion im stark veränderten alten Dorfteil von
Hinterkappelen,
wo nur noch wenige alte "Hoschteten" (Hofstatt) intakt stehen. Dann
gings hinunter zum Wohlensee, der Aumattvernässung entlang Richtung
Oberdettigen. Nach einem Abstecher zum ornithologisch interessanten
"Dettigenwäldli" gings dem
Bachlauf entlang zurück zum "Alten Schützenhaus" am Lättibach in
Hinterkappelen. |
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| Höhlenbrüter
im Bergfeld, Brutkontrollen
vom 2. Mai und 6. Juni 2009
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| Nationaler Tag der Hochstammbäume vom 25.
April 2009 Feldbegehung und Informationen zum Thema "Landwirtschaft und Natur" in Uettligen Bei warmer Frühlingssonne konnte Martin E. Gerber im Namen des Gemeinderates Wohlen um 13.30 Uhr beim Biohof Schüpfenried über 30 BesucherInnen begrüssen. Er würdigte die erspriessliche Zusammenarbeit der Partner im Netzwerk Landwirtschaft - Naturschutz - Gemeindebehörde und dankte dem NVW für die Organisation. Peter Fluri informierte über die Inhalte des Nachmittags: "Hochstamm-Obstgärten" und "Hecken mit extensiven Wiesen". Der Landwirt Fritz Sahli gab einen Überblick über seinen Bio-Betrieb mit Hofladen und erklärte, warum er rund 150 Hochstammbäume hegt und pflegt. Er ist überzeugt, dass sich die vielfältigen Nützlinge positiv auf seine gesamten landwirtschaftlichen Kulturen auswirken. Der Mostobst-Erlös und die ökologischen Direktzahlungen decken den Arbeitsaufwand für die Bäume nicht (ca. 3-4 Stunden/Baum, inkl. Ernte). Mit dem ökologischen Nutzen ist die Bilanz der Hochstammbäume für ihn aber positiv. Für Michael Schaad vom "Schweizer Vogelschutz" SVS und von "Hochstamm Suisse" tragen die Hochstammbäume wesentlich zur Artenvielfalt und zum ökologischen Gleichgewicht bei. Dies unterstützen viele Konsumentinnen und Konsumenten. Stephan Lussi, Präsident der Landschaftskommission, hob die Bedeutung für die Ästhetik der Landschaft und den Erlebniswert hervor. Werner Kipfer, Ackerbaustellenleiter der Gemeinde Wohlen, zeigte anhand der kantonalen Statistik die rückläufige Tendenz der Hochstammbäume. Viele Obstgärten gehen verloren, weil sie zu wenig wirtschaftlich sind und die erforderlichen Arbeitskräfte fehlen. Dazu kommt das noch unbekannte Risiko mit der Feuerbrand-Seuche. Im Gebiet Falkwil bewiesen Schwärmchen von Goldammern sowie ein brütendes Turmfalkenpaar, dass Hecken mit extensiven Wiesen Artenvielfalt aufweisen. Es wurde aufgezeigt, wie Bund, Kantone und die Gemeinde Wohlen die ökologische Qualität im Landwirtschaftsgebiet fördern. Dank den finanziellen Anreizen produzieren die Landwirte neben Lebensmitteln die Produkte "natürliche Lebensräume", "Artenvielfalt", "landschaftliche Qualität". Es wurde klar, dass die Konsumenten entscheidend mitbestimmen, wie viel Ökologie die Landwirtschaft in Zukunft produzieren wird. Den gelungenen Rundgang schlossen die Teilnehmer/Innen bei einem Bauernzvieri ab, das vom Biohof Sahli gespendet wurde. (Peter Fluri) |
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| Heckenpflege in der "Hagenmatte" im
Uettligenfeld vom 04.
April 2009 Neun hochmotivierte Freiwillige (davon 3 Jugendliche) durchforsteten die östliche Hälfte der 150 Meter langen Hecke der Familie Räz in der "Hagenmatte" im Uettligenfeld. Sie wurde vor 13 Jahren gesetzt und ist heute ein sehr schöner "naturnaher Trittstein" im Agrargebiet südlich von Uettligen. Das Ziel war, das Gehölz zu verjüngen und auf die ursprüngliche Breite von ca. 4 Metern zurückzuschneiden. Das Schnittgut wurde in Stapeln in die Hecke eingebaut. Den gut 3 stündigen Arbeitseinsatz unterbrach Monika Räz mit einem reichhaltigen Zvieri. Die westliche Hälfte soll in einer späteren Aktion bearbeitet werden. (Peter Fluri) |
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| Pflegeaktion im Chräjenäscht-Wald vom 21.
März 2009 Im vereinseigenen Hangwald (Typ Aronstab-Buchenwald) haben die Brombeeren, Eschen und Haseln seit der Schlagräumung im Winter 2006/07 zahlreiche kräftige Sprossen gebildet. Elf Helferinnen und Helfer führten an diesem frühlingshaften Nachmittag folgende Arbeiten durch: Brombeeren schneiden und zu Haufen zusammenziehen, Eschen- und Haselsprossen schneiden. Einige Stöcke wurden gespalten oder mit Siloballenplastik "eingepackt". Unter den Brombeernestern kamen junge Buchen, Eichen und Sämlinge von vielen anderen Gehölzarten zu Tage. Reizvoll sehen die zu Torbogen geflochtenen Rosenranken aus. Zudem wurden 10 Elsbeerbäumchen (Sorbus torminalis) gesetzt und mit den üblichen Schutzrohren versehen. Das Ziel ist ein artenreicher, standortypischer Buchenwald. Am Ende des Nachmittags gaben sich die freiwilligen „Forstarbeiter/innen“ zuversichtlich, dass wir mit den seit 2008 durchgeführten Pflegeaktionen auf dem richtigen Weg sind. – Alpenbockkäfer wurden noch keine gesichtet, dafür entdeckten wir in den Buchen-Totholzstapeln süsse Marienkäfer, Schokolade-Eier und Igel aus Züpfenteig (Peter Fluri) |
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| 36.
Hauptversammlung vom 10. März 2009 Präsident Peter Fluri konnte rund 40 Mitglieder willkommen heissen. Die HV ist bekannt für die interessanten Fotoberichte über Naturbeobachtungen und -einsätze im Gebiet zwischen dem Wohlensee und dem Frienisberg. Der Jahresbericht 2008 ist in der Internet-Seite www.birdlife.ch/nvw zu finden. Darin zieht der Vorstand Bilanz über die 21 Anlässe des Tätigkeitsprogramms 2008 sowie über die anderen Vereinsaktivitäten. Der Präsident dankte allen Vorstandsmitgliedern, Exkursionsleitern/-leiterinnen und weiteren Funktionären/ Funktionärinnen für den grossen Einsatz. Die Wirkung davon ist in der Natur im Gebiet von Wohlen sichtbar. Die Vorstandsmitglieder Barbora Neversil, Andreas Jaun und Thomas Leu wurden für eine weitere Amtsdauer 2009-11 wieder gewählt. Peter Fluri übernimmt für 2 weitere Jahre das Präsidium. Allen wurde für die bisherige und künftige Arbeit applaudiert. Als neue Revisorin wurde Elisabeth Koene gewählt. Sie ersetzt Horst Kleinlogel, der für seine 11 jährige Tätigkeit geehrt wurde. Eine Vorschau auf den Hauptanlass der Saison 2009, die Jubiläumsfeier 20 Jahre BVS, gab Barbora Neversil. Der NVW ist der lokale Gastgeber des Grossanlasses am 13. Juni im Schüpfenried. Erfreulich viele Mitglieder meldeten sich als Helferinnen und Helfer, sodass wir Regierungsrat Rickenbacher und weitere Gäste gebührend empfangen können. Zum Schluss berichteten Stephan Lussi (Landschaftskommission Wohlen), Elisabeth Koene (Leiterin eines neuen Projekts über Biodiversitäts-Monitoring) und Diethard Herbst (Schutzverband Wohlensee) über ihre Aufgaben … …bis plötzlich der "Regenbogenfisch aus dem Wohlensee" auftauchte und erklärte, wie er und seine Artgenossen ungeduldig auf die Realisierung der geplanten Ufer-Renaturierungen in der Inselrainbucht warteten. Die Versammlung versprach ihm Unterstützung. Der Ausklang erfolgte mit angeregten Gesprächen bei Kaffee und feinen Gebäcken aus den Küchen der HV-Besucher/innen. Auch der Bücher- und Honig-Tisch von Martin Ruchti fehlte nicht und stiess auf grosses Interesse. (Peter Fluri) Anhang: HV-Protokoll 2009 |
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Waldsaumaufwertung Eymatt Bern, vom 28. Februar und 14. März 2009 Im Frühling 2009 beginnt der Berner Tierschutz voraussichtlich mit dem Neubau des Berner Tierzentrums in der Eymatt. Es befindet sich oberhalb des Camping Eymatt in einer grossen Waldlichtung. Der Neubau soll die Probleme des sanierungsbedürftigen, zu kleinen Tierheims Oberbottigen, lösen. Im Rahmen dieser Neugestaltung bemühten sich an beiden Anlässen jeweils mehr als 20 Personen aus verschiedenen BVS-Sektionen und der WWF-Heckengruppe um die Aufwertung der Waldsäume. Am Nordhang der Waldlichtung Eymatt hatten zuvor 2 Mitarbeiter der Sektion Muri/Gümligen/Rüfenacht bei mindestens 30 cm Schnee zwei Tage lang geholzt. Unter der Anleitung von Martin Müller legte man bei der ersten Etappe insgesamt 12 Asthaufen an. Mit ihrem speziellen Unterbau dienen einige "erdverbundene Asthaufen" den Igeln als Überwinterungsplatz und auch vielen Insekten, Kleinsäugern und Vögeln als Lebensraum und Brutplatz. Bei der zweiten Etappe wurden die auf den Stock gesetzten Haseln mit grüner Silofolie abgedeckt, damit deren erneutes Wachstum zu Gunsten anderer Sträucher verhindert werden kann. Beim Eymattbächli wurden Weidenstecklinge in den feuchten Boden eingepflanzt. An diesem geeigneten Standort sollen mit den Jahren kräftige "Kopfweiden" entstehen, die wie der aufgewertete Waldrand als wichtige Landschaftselemente dienen. Der Hauptteil der Waldrandaufwertung folgt ab Mitte Februar 2010. Als Dank für den tatkräftigen Einsatz wurden die Helfenden durch die vorzügliche Küche der WWF-Heckengruppe jeweils mit Verpflegung verköstigt. Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern für die gelungenen Einsätze! (Willi Joss / Marianne Ryter) |
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Winterexkursion am Wohlensee vom 14.
Februar 2009 |
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Naturfilm- und -Fotoabend in Uettligen vom
21. Januar 2009 |
| Erlebniswanderung in den Jura mit
Fondueplausch vom 10. Januar 2009
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