BirdLife Schweiz engagiert sich im Rahmen des Artenförderungsprogramms Steinkauz seit vielen Jahren für die kleine Eule. Die Saison 2018 war – ausser im Kanton Genf – mittelprächtig.
Velofahren ist gesund, platzsparend und umweltfreundlich. Die Schweizer Umweltorganisationen WWF, VCS, Pro Natura, Greenpeace, BirdLife und die Schweizerische Energie-Stiftung empfehlen deshalb den Stimmberechtigten, ein Ja zum Bundesbeschluss Velo bei der eidgenössischen Abstimmung vom 23. September einzulegen. Dadurch wird das Velofahren sicherer und attraktiver werden.
Die Verlegung der Strassen aus dem Neeracherried ZH, für die sich BirdLife Schweiz und die Ala seit Jahren stark machen, ist einen wichtigen Schritt weitergekommen.
Für BirdLife Schweiz, Pro Natura, WWF Schweiz und den Schweizer Tierschutz STS ist das revidierte Jagd- und Schutzgesetz so wie es heute im Ständerat verabschiedet wurde, zum reinen «Abschussgesetz» verkommen. Falls das Gesetz nicht mehr deutlich verbessert wird, werden es die Organisationen mit einem Referendum bekämpfen.
An der „Stunde der Gartenvögel“ von BirdLife Schweiz wurden dieses Jahr mehr als 35’000 Vögel aus 127 Arten gezählt. Aus rund 1160 Gärten in der ganzen Schweiz trafen Meldungen ein. Die Resultate zeigen, dass in naturnah gestalteten Gärten besonders viele Vögel gesichtet werden können. Allerdings werden aus den Gärten im Durchschnitt immer weniger Vögel gemeldet. Das lässt aufhorchen.
BirdLife Schweiz lädt die Bevölkerung ein, an der Vogelzählung "Stunde der Gartenvögel" vom 4. bis am 6. Mai mitzumachen. Dieses „Citizen Science“-Projekt findet dieses Jahr zum siebten Mal statt. Gartenbesitzerinnen und -besitzer können dabei auch herausfinden, wie attraktiv ihr Garten für die Natur ist. In den letzten Jahren wurden in besonders naturnahen Gärten bis zu 30 Vogelarten gezählt.
Am Nationalen Tag der Hochstammbäume, der am 29. April 2018 zum 15. Mal begangen und von Hochstamm Suisse und BirdLife Schweiz organisiert wird, präsentieren sich die Bäume in der Vollbluescht. Naturschutzvereine und Bauernfamilien organisieren an diesem Tag an vielen Orten der Schweiz Exkursionen, Blueschtwanderungen, Marktstände und andere Events.
Das revidierte Jagd- und Schutzgesetz (JSG) schützt die gefährdeten einheimischen Wildtiere nicht mehr. Ein Gesetz, das bisher Schutz und Abschuss gleichgewichtet hat, wird so zum Abschussgesetz. BirdLife Schweiz, Pro Natura und WWF Schweiz sagen Nein zum Abschuss auf Vorrat: Sie pochen darauf, dass die Kompetenz zur Regulierung geschützter Arten beim Bund bleibt.
BirdLife International präsentiert heute einen wissenschaftlichen Bericht zum Zustand der Vogelbestände weltweit. Gut 13% der Vogelarten stehen auf der globalen Roten Liste, weitere 9.3% auf der Vorwarnliste. Mindestens 40% der Vogelarten nehmen global in ihrem Bestand ab, während nur 7% zunehmen. Selbst Arten wie Rebhuhn, Kiebitz und Turteltaube, die früher jedes Kind kannte, sind im Rückgang begriffen.
Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates (UREK-S) hat heute einen Vorentwurf zur Änderung des Natur- und Heimatschutzgesetzes (NHG) in die Vernehmlassung geschickt. Für Pro Natura, WWF Schweiz und BirdLife Schweiz zielt die Vorlage auf eine weitere Schwächung des Schutzes der wertvollsten Landschaften und Naturdenkmäler ab.
Der Klimawandel geht nicht spurlos am Siedlungsraum vorbei – hohe Temperaturen und das Risiko für Naturgefahren nehmen zu. Massnahmen zur Anpassung an diese Entwicklung lassen sich sehr gut mit der Biodiversitätsförderung kombinieren. Damit profitieren Mensch und Natur. BirdLife Schweiz hat daher einen Leitfaden zu Begrünung von Dächern und Wänden erarbeitet.
Am vergangenen Samstag konnten die Präsidentinnen von BirdLife Aargau und BirdLife Schweiz in Kleindöttingen die Baubewilligung für das Naturzentrum Klingnauer Stausee vom Gemeindeammann von Böttstein Patrick Gosteli in Empfang nehmen. Damit kann das BirdLife-Naturzentrum Klingnauer Stausee ab dem Sommer realisiert und im Mai 2019 eröffnet werden. Anlässlich der Delegiertenversammlung von BirdLife Aargau erklärte zudem Regierungsrat Stephan Attiger, dass er versprechen könne, dass man bei der Natur nicht sparen werde.
Die Esten kennen das Schicksal bedrohter Spezies aus eigener Erfahrung. Zum 100-jährigen Jubiläum ihrer Unabhängigkeit spendieren sie deshalb 100 Nistkästen für seltene Arten. BirdLife Schweiz und verschiedene Partner haben in den letzten 20 Jahren Lebensräume für Obstgartenvögel aufgewertet. Die 100 Nistkästen wurden nun gemeinsam mit Ficedula und drei Sektionen des Basellandschaftlichen Natur- und Vogelschutzverbands BNV in den aufgewerteten Lebensräumen in der Region Basel und im Tessin montiert.
Die ersten Weissstörche sind bereits auf ihren Nestern eingetroffen, weitere Zugvogelarten sind auf dem Rückweg in die Schweiz. BirdLife Schweiz lädt die Bevölkerung ein, an der Beobachtungsaktion „Spring Alive“ teilzunehmen, nach fünf Zugvogelarten Ausschau zu halten und die jeweils ersten Beobachtungen auf www.birdlife.ch/springalive zu melden. Mit der Teilnahme an dieser europaweiten Erfassung kann viel Spannendes rund um den Vogelzug erlebt und gelernt werden.
Der Kanton Bern soll das Urteil des Verwaltungsgerichts akzeptieren und abklären, ob ein weiterer Betrieb des Campings Fanel am Neuenburgersee mit dem geltenden Recht vereinbar ist. Das fordern die Umweltorganisationen BirdLife Schweiz, Pro Natura Bern und Stiftung Landschaftsschutz Schweiz. Sie können den Unmut der Camper verstehen und erwarten, dass der Regierungsrat keine weiteren Tricks anwendet, welche die von den Campern verlangte Klarheit über die Zukunft des Campingbetriebs nur weiter verzögern würden.
Am Sonntag, 4. März 2018 starten das BirdLife Naturzentrum und die Auberge de La Sauge ihre diesjährige Saison. Das Naturzentrum weiht dieses Jahr eine neue Brutwand für die Eisvögel ein und bietet zahlreiche attraktive Veranstaltungen an. In einer grünen und parkartigen Umgebung empfängt die Auberge de la Sauge ihre Gäste herzlich und kompetent.
In der Schweiz sollen die Grenzwerte für Pestizide und andere Stoffe in oberirdischen Gewässern angepasst werden. Dazu läuft noch bis am 13. März eine Vernehmlassung des Bundesamts für Umwelt (Bafu).
In der Schweiz sollen die Grenzwerte für Pestizide und andere Stoffe in oberirdischen Gewässern angepasst werden. Dazu läuft noch bis am 13. März eine Vernehmlassung des Bundesamts für Umwelt (Bafu).