BirdLife Schweiz engagiert sich seit Jahrzehnten für eine Ökologisierung der Landwirtschaft, so mit seiner Hecken-Kampagne (ab 1979) und seinem stetigen Einsatz für Obstgärten, Wiesen, Weiden und Kleinstrukturen. Bei seinem Engagement in der Agrarpolitik ist es das Ziel, ideale Rahmenbedingungen für eine ausreichende, qualitativ hochstehende Biodiversitätsförderung zu schaffen, damit Feldlerche, Braunkehlchen, Schmetterlinge und viele andere Arten den nötigen Lebensraum finden.
Aus Sicht von BirdLife Schweiz werden sich die Direktzahlungen nur dann langfristig begründen und sichern lassen, wenn sie auf von der Allgemeinheit erwünschte Wirkungen ausgerichtet werden. Dazu gehört in erster Linie auch die Sicherung der Biodiversität. Quantität und vor allem Qualität der Biodiversitätsförderflächen (früher Ausgleichsflächen genannt) müssen deutlich gesteigert und langfristig gesichert werden. Ein Mittel dazu sind die Biodiversitätsbeiträge für die Qualitätsstufe II sowie die Vernetzungsbeiträge, die BirdLife Schweiz entscheidend mitgeprägt hatte. Zudem fordert BirdLife Schweiz Biodiversitätsvorranggebiete im Kulturland.
Mit der Facharbeit in Kommissionen und mit der Einflussnahme auf die Politik arbeitet BirdLife Schweiz konkret darauf hin, dass das Kulturland wieder zum Lebensraum gefährdeter Arten wird. Zusammen mit anderen Naturschutzorganisationen hat BirdLife Schweiz die wichtigsten Forderungen für eine nachhaltigere Landwirtschaft hier zusammengefasst:
Weitere Informationen
News
- 30.4.2026: Vernehmlassung landwirtschaftliches Verordnungspaket 2026: Keine Schwächung der Umweltversprechen
- 18.2.2026: Kommentar der Umweltschutzorganisationen: Die Agrarpolitik 2030+ ist aus Umweltsicht ungenügend
- 5.3.2024: Schweizer Ackerflächen brauchen mehr Biodiversität
- 4.12.2023: Ackerblumen kommen nun doch unter den Pflug
- 9.3.2023: Stillstand in der Agrarpolitik bis 2030
- 13.12.2022: Trauerspiel Agrarpolitik: 8 Jahre Stillstand statt Wandel
- 23.6.2022: Postulatsbericht zukünftige Agrarpolitik: der Bundesrat zaudert – Klima- und Biodiversitätsherausforderungen in der Landwirtschaft bleiben ungelöst
- 17.5.2022: Stickstoff-Überschüsse: Bund soll zukunftsgerichtete Betriebe unterstützen
- 22.4.2022: Keine neue Anbauschlacht wegen des Ukraine-Krieges!
Kontakt
Jonas Schälle, Tel. 044 457 70 26, jonas.schaelle@birdlife.ch





